Beiträge von Rowennah

    Hi,

    Ich kenne das Reggie Rat Futter und fand es eigentlich ganz gut, die Kleinen haben es auch gern gegessen. In dem Futter ist kein Fleisch enthalten, Pluspunkt. Du müsstest dann aber etwas häufiger mal einen Klecks Joghurt oder Quark geben.

    Zu Pelletfutter kann ich Dir nichts sagen, von Pellets bei Ratten halte ich nicht viel.

    LG

    Hi,

    also ich kann mich nur wiederholen: Es ist nicht zu früh zum Hochnehmen. Die Ratten werden nur zahm, wenn DU auf SIE zugehst.

    Dass die eine ein bisschen zugehapst hat, kann daran liegen, dass Du in der Nähe des Häuschen warst, manche mögen das nicht gern. Hatte schon oft Revierbeißer hier und gerade aktuell auch wieder - im Freilauf und auf dem Arm die liebsten Tiere überhaupt, aber wehe, man fasst in den Käfig oder gar in ein Häuschen. Das muss man dann einfach respektieren.

    Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich von Ratten blutig gebissen worden bin, trotzdem hab ich alle lieb gehabt und auch die, die nie ganz zahm wurden, waren zumindest zufrieden hier und haben mich irgendwann annehmen können.

    Liebe Grüße

    Das ist aber ein wirklich hübscher Käfig und so lieb eingerichtet. Da fühlen sich die Kleinen sicher wohl.

    Mach Dir nicht so einen Kopf wegen Zähmung. Habe es selten erlebt, dass die Ratten den ersten Schritt machen, also ergreife Du ruhig die Initiative und biete ihnen Deine Nähe an, nimm sie ruhig hoch. (Außer Du weißt, dass sie extreme Angstbeißer sind, dann muss man vorsichtiger sein, aber das hast Du ja nicht geschrieben.)

    Alles Gute für euch!

    Ich hab eine Liste für Dich:

    - Punkt 1:

    Es gibt keine Liste. Entscheide ganz einfach nach Deinem Bauchgefühl. Es gibt nicht "zu viel Nähe" und man muss seine Ratten auch nicht "in Ruhe lassen" (außer vielleicht zur Schlafenszeit tagsüber), die Kleinen zeigen einem schon sehr deutlich, wenn sie keine Lust mehr zu kuscheln haben.

    Es gibt sicherlich ein paar gute Tricks, z.B.:

    - Keine Leckerlies durchs Gitter geben, sondern immer durch die offene Tür

    - Paste, Joghurt, o.ä. auf den Arm schmieren und den Kleinen hinhalten

    - getragenes T-shirt zur Hängematte umbauen

    Aber im Endeffekt zähmst Du sie am einfachsten, indem Du Dich bemühst, sie kennenzulernen, offen zu sein, eine Beziehung aufzubauen, viel Körperkontakt anzubieten, einfach aufs Gefühl hören. ;)


    LG

    Rowe

    Hi,

    @ Dagmar: Was für eine schöne Geschichte mit Bimmel! :)

    Dem hier

    Zitat

    Neben dem Argument, nicht unterstützen zu wollen, dass Tiere als Ware gehandelt werden, gibt es für mich noch einen weiteren wesentlichen Grund, Notfellchen aufzunehmen: nur wenn man Tierheime etc. auch unterstützt, indem man ihnen die Tiere auch wieder abnimmt, haben diese auch wieder Platz, weitere Notfellchen aufzunehmen. Tierschutz funktioniert nur dann, wenn es auch Abnehmer für die Tiere gibt. Ansonsten würde jedes Tierheim bis zum Rande voll sitzen und könnte dann aus Kapazitätsgründen nicht weiter für bedürftige Tiere da sein.

    stimme ich zu 100% zu, mein Hauptargument GEGEN Zooläden, Züchter oder Vermehrer und FÜR Tierheime und Pflegestationen.

    @ Saari: Wie schon gesagt, stimmen diese Vorurteile ja nicht. Züchter behaupten gern, dass Notfalltiere immer scheu, bissig, vermilbt und krank sind und es auch immer bleiben werden. Notfalltier-Befürworter behaupten dagegen leider manchmal, dass alle Zooladenratten immer verhaltensgestört, vermilbt, krank durch Inzest, scheu, ängstlich, und die Mädels allesamt schwanger sind.

    Das ist das, was Ares bemängelt hat und wo ich eben auch zustimmen muss: Man kann nicht einfach alle Tiere ihrer Herkunft nach über einen Kamm scheren.

    2005 habe ich meine ersten Ratten bekommen - leider aus dem Zooladen, hatte 2 völlig kranke und abgemagerte Individuen aus dem Behälter für Reptilienfutter gefischt und meinte, sie "retten" zu können. Der eine war wahnsinnig scheu und panisch und ist nach nicht einmal 3 Wochen gestorben, weil er sich nicht mehr erholt hat von den Strapazen. Der andere ist fast 3 Jahre alt geworden und war ein lieber und ruhiger Schmuser.

    2007 haben Bekannte meines damaligen Freundes sich 3 kleine Mädchen im Laden gekauft. Ich habe ihnen ständig in den Ohren gelegen, dass ein 40x30x30cm-Käfig viel zu klein ist, ein Joggingball kein Freilauf ist und die Ratten Frischfutter brauchen. Irgendwann waren die so genervt, da haben sie mir die 3 in die Hand gedrückt, es waren noch Babys. Eine davon war extrem bissig und menschenscheu, eine konnte mit Menschen nicht viel anfangen, hatte aber auch nichts dagegen. Und eine war die liebste Schmuseratz überhaupt.

    Gleiches gilt für TH-Ratten: Ich hatte schon welche, die kamen aus guter Haltung und haben nicht lange im TH gesessen, waren jung und gesund - aber trotzdem scheu. Dann gab es welche, die waren uralt und krank, die sind ausgesetzt worden - wunderbare, liebe und anhängliche Tiere, die nie gebissen haben. Natürlich gab es auch die, die schlechte Haltung und Misshandlungen nicht überwunden haben und sehr bissig geblieben sind.

    Man kann nicht sagen "Notfalltiere sind immer ..." oder "Zooladen-/Züchterratten sind immer ...", es spielen so viele Faktoren eine Rolle bei der Entstehung von Krankheiten, Verhaltensmustern, bei der Bildung von Charakter, usw.

    Huhu,

    ich lese hier immer wieder "es schadet ihnen doch nicht..." - Also niemand spricht davon, dass Duftöl den Ratten schadet. Sie werden davon schon nicht krank.

    Aber das bedeutet noch lange nicht, dass es ihnen nicht unangenehm ist! Sie ersticken ja nicht, aber schlecht Luft zu bekommen fühlt sich sehr beängstigend an. Das MUSS ja einfach nicht sein.

    LG

    Hallo,

    ich bin zwar absolut kein Fan davon, Ratten allein zu lassen (vor allem, weil es dann ja auch keinen Freilauf gibt :( ), aber falls es nun nicht anders geht:

    - Gib eine große Menge Trockenfutter, 2 Näpfe voll (denn auf FriFu müssen sie am 2. Tag ja verzichten)

    - Stell sicher, dass sie genug sauberes Trinkwasser zur Verfügung haben (am Besten 2 Näpfe UND 2 Nippeltränken - falls ein Napf umkippt oder eine Tränke kaputt geht)

    - Gib großzügig Frischfutter hinein, möglichst sehr begehrtes, was auch auf jeden Fall gegessen wird und nicht rumliegt und schimmelt. (Wenn Du also weißt, Paprika bleibt eigentlich immer etwas liegen, dann eben keine Paprika.)

    Ich würd auf jeden Fall mehr als nur 2-3 Sorten geben! Mein Vorschlag: Nudeln oder Reis (gekocht), Mais, Gurke, Banane, Apfel, Joghurt, Tomate, Möhre...

    - Knabberstangen kannst Du geben, damit sie nicht völlig eingehen vor Langeweile, aber normalerweise halt ich davon nicht so viel (Zucker).

    - Vorher natürlich den Käfig nochmal ordentlich putzen, damit das etwas länger vorhält.

    Trotzdem wäre es super, wenn Du jemanden organisieren könntest (Nachbarn?), der zumindest einmal gucken könnte, ob es allen gut geht. Ich würds mir nie verzeihen, wenn ich sie allein lassen würde und ausgerechnet dann passiert was oder sie werden krank...


    LG

    Hmm...

    Mir fällt da nichts ein, was sich zersetzen, aber den Winter überstehen würde.

    Du könntest höchstens eine Plastikplane zwischen Topf und Erde packen und dann im Frühjahr die Erde mitsamt Ratte und Blume einpflanzen und dann die Plane drunter rausziehen.

    Verstehst Du, was ich meine? Damit Du nicht beim "Umtopfen" auf den Leichnam stößt...

    Huhu,


    ich find das Ding viel zu klein. Du hast doch Böcke, nicht wahr? Die werden größer und vor allem im Alter klettern sie nicht mehr viel, sondern laufen lieber. Die Grundfläche sollte für Böcke meiner Meinung nach schon 100x50cm oder 80x70cm betragen.

    Die Voli, die Du gelinkt hast, erfüllt ja nicht einmal die Mindestmaße. Und die Gitterabstände sind auch sehr groß.

    Aber prima, dass Du hier nachfragst, so kannst Du Dir einen Fehlkauf sparen!


    LG

    Huhu,

    naja meist, wenn ich sowieso für uns koche, dann nehme ich von allen Zutaten, die sie essen dürfen, eine extra Portion in einem kleinen Topf und koche es eben ohne Salz, etc.

    Aber das ist offtopic... ^^

    Huhu,

    das finde ich klasse, dass Du Deine Kinder so mit einbeziehst und sie damit auch ein Gespür für die mit der Tierhaltung verbundenen Aufgaben und Verantwortung bekommen.

    Ich habe keine Kinder und kann deshalb keine eigenen Erfahrungen beisteuern, aber wann immer ich Kinder zu Besuch hatte, waren die sehr aufgeschlossen (kein Ekel) und furchtbar neugierig und haben auch mal beim Frischfutterzubereiten geholfen.

    Ich würd lediglich aufpassen, weil gerade kleine Kinder ja auch mal etwas unglücklich zupatschen können... nicht dass sich da eine der Ratten noch mit den Zähnen bedankt. ;)


    LG

    Hihi

    Es geht so - hatte da schon schlimmere Kandidaten.

    Sie zubbeln die Decken und Tücher unten rein, aber es bleibt schon größtenteils brav hängen.

    Das ist nunmal der Nachteil bei Gitterkäfigen, man muss sie immer abhängen, um es dunkel und zugluftsicher zu machen...


    Schön, dass er Dir gefällt!

    Sodele, mein Furet Tower ist so gut wie fertig.

    Es fehlen noch größere Türen, aber die Ratten wohnen jetzt schon darin.




    Der Tower ist 80cm breit, 75cm tief und 150cm hoch.

    Er verfügt über 4 Zusatzebenen: Eine davon ist die Bodenwanne vom oberen Teil, 3 sind extra Volletagen aus Siebdruckplatte.

    CageCalc sagt 9 Ratten, jetzt leben 4 drin.


    Kosten:

    Furet Tower inkl. Zubehör bei Zooplus ca. 200,-€ (hatte 12% Rabatt, ist eigtl. teurer).

    Die 3 Volletagen sind von Alnudi.de, jede hat ca. 27,-€ gekostet, also alle 3 zusammen 81,-€.

    ---------------

    ca. 280,-€

    (ohne Häuser, Näpfe, etc., die hatte ich ja noch...)


    Die Nasen sind begeistert!

    Hi Chicco,

    kurz zur Obduktion: Innerhalb von 4 Wochen sind bei mir 3 Ratten an exakt den gleichen Symptomen erkrankt und auf schreckliche Weise gestorben. Da MUSS ich einfach wissen, was los ist - insbesondere, weil die 3 ja auch in dem gleichen Rudel gelebt haben wie die übrigen 4 Ratten, die Gott sei Dank keine Symptome zeigen. Da würdest Du (hoffentlich!) auch eine Obduktion machen lassen! ;)

    Leila wird es mir sicher verzeihen, dass ich ihren Körper der Wissenschaft zur Verfügung gestellt habe und ich dadurch vielleicht erfahre, wie ich die anderen behandeln kann, damit sie nicht auch noch erkranken.


    @ Judith: Was Du schreibst, finde ich nicht unromantisch. Du widmest Deine Arbeit den lebenden Ratten, und wenn der tote Körper für Dich keine Bedeutung hat, dann ist das so und ist vollkommen ok. Ob oder wie man eine Ratte nun beerdigt oder nicht, hat nichts damit zu tun, ob oder wie sehr man sie geliebt hat, das sind 2 verschiedene Paar Schuhe.

    Dieses heimlich-in-den-Wald-rennen-und-Loch-ausheben kenne ich auch noch und finde es schon bedenklich - habe oft darüber nachdenken müssen, was wohl passiert, wenn wilde Füchse, etc. eine Ratte ausgraben, die eingeschläfert worden ist, also noch den Körper voller Narkotika haben...

    Und wenn Du die Tiere zum Verbrennen beim TA lassen kannst, ist das doch super - wenigstens werden Tierleichen vom Tierarzt heutzutage nicht mehr zu Futtermitteln für andere Tiere verarbeitet... *brrr* Ist noch gar nicht so lange her, da war das so. Heutzutage wird ja wirklich alles einfach verbrannt, auch aus Seuchenschutzgründen.

    @ Chicco: Selbst auf einem langen Weg würde sie nicht so vollständig wieder auftauen, dass sie anfängt zu riechen. Davor musst Du keine Angst haben. Insbesondere, wenn sie den ganzen Winter lang gefroren wird. Würde das auch so machen, wie Tanja geschrieben hat: Kühlelemente dazu, dann bist Du auf Nummer Sicher.


    Damit es leichter fällt:

    Wenn man einen Tiefkühlschrank mit mehreren Fächern hat, muss man das verstorbene Tier nicht direkt neben die Pommes und das TK-Gemüse legen, sondern kann ihm ein eigenes Fach geben. Falls das nicht geht und man nur ein Fach hat, würde ich das Tier nach ganz hinten schieben, damit man es nicht immer sofort sieht. (Klar weiß man, dass es da liegt, aber es springt einem nicht so ins Auge.)

    Man sollte es mehrfach einwickeln und in einer stabilen Plastiktüte verpacken - einmal aus hygienischen Gründen, außerdem fällt es einem leichter, je weniger das Paket nach "Ratte" aussieht.

    Mit der Zeit wird es einfacher. ;)

    Ich finde diese "Zwischenstation" nicht schlimm, denn ihre "ewige Ruhe" hat die Ratte in dem Moment gefunden, in dem sie gestorben ist. Die Seele (oder was auch immer, woran auch immer man glaubt) ist meiner Meinung nach schon lange fort, während wir da noch in der Praxis stehen und das tote Tier im Arm halten und weinen.

    Dem Toten ein schönes Begräbnis zu machen, hat etwas mit Ehrerbietung, Trost und Abschiednehmen zu tun, nicht mit "der Tote findet sonst keine Ruhe", das glaube ich absolut nicht.

    Für mich sind Beerdigungen ein Ritual für die Hinterbliebenen, nicht für die Verstorbenen.

    Pfff... Timmi, da haben Dich Deine Rattis aber schlecht erzogen! ;)

    Ich steh regelmäßig in der Küche und koche für die verwöhnte Bande... z.B. Reis, Nudeln, oder Möhren/Zucchini angedünstet, etc. :D

    Hallo Chicco,

    ich verstehe Dich gut und kann diese enge Bindung zu den Tieren total nachvollziehen. :(

    Wie Du das psychisch überwinden kannst, kann Dir niemand sagen. Wir kennen weder Dich noch Deine Tiere persönlich, können Dir nur mit Trost und Anteilnahme helfen sowie mit eigenen Erfahrungen, auf die Du vielleicht bauen kannst.

    Mittlerweile habe ich 17 verstorbene Ratten - für manchen Rattenhalter klingt das nach viel, einige Notfallvermittler hingegen mussten schon mehr als das Zehnfache an Tieren unter die Erde bringen. Aus der jetzigen Sicht kann ich sagen: Die Beerdigungen waren nicht immer die selbe, sondern auch für mich eine Entwicklung. Man wächst mit der Zeit daran - das bedeutet nicht, dass es weniger traurig wird, aber man findet mit jedem Tod mehr seinen persönlichen Weg, um damit umzugehen.

    Die meisten meiner Tiere habe ich so ähnlich beerdigt wie Du.

    Ein einziges Mal habe ich eine Ratte nach dem Einschläfern nicht wieder mitgenommen, mein damaliger Freund war der festen Überzeugung, das sei alles Humbug, der tote Körper sei nur noch eine Hülle und darum müsse man kein Brimborium machen. Meine Güte, hat mir das im Nachhinein Leid getan, ich bereue es bis heute. (Habe Monate später dann ein Foto von ihr im Sarg begraben, um ihr so wenigstens eine Beerdigung zu geben - klingt vielleicht albern und hat ihr ja auch nicht mehr genutzt, aber hat mir geholfen.)

    Und letztens musste ich auch eine Ratte beim TA lassen, dieses Mal war es leider wirklich nötig, weil sie obduziert werden musste. Aus Gründen des Seuchenschutzes gibt die Pathologie hier dann obduzierte Tiere nicht mehr zurück, leider.

    Die anderen wurden immer in einem Karton als Sarg aufgebahrt, in ihre Lieblingshängematte oder ein Stück Fleecedecke eingewickelt, auf Streu und Zeitungsschnipsel (ihr Nistmaterial), mit schönen Blumen, Leckerchen und Trockenfutter "für den Weg" und einem Drops zwischen den Pfötchen.

    Ich habe meine Tiere auch nie sofort beerdigt, sondern immer noch 2-3 Tage aufgebahrt stehen lassen, neben einer großen Kerze, die ununterbrochen gebrannt hat.

    Früher habe ich so ähnlich gedacht wie einige hier: Einfrieren? Um Gottes Willen, wie makaber!

    Doch dann kam ich notgedrungen vor 1,5 Jahren in die Situation. Ich hatte eine Ratte aufgenommen, die die letzte ihres Rudels war und deren Vorbesitzer sich keine neuen mehr anschaffen und der Kleinen noch einen schönen Lebensabend in einer Grupper ermöglichen wollten. Ich hatte der Familie hoch und heilig versprechen müssen, dass sie die Kleine nach ihrem Tod irgendwann aber zurückholen und bei sich im Garten beerdigen würden, wo auch die anderen Rudelmitglieder schon lagen.

    Leider lebte das Näschen bei mir nur einige Monate und starb dann an Lungenversagen. Und ich konnte die Familie nicht erreichen. 1 Tag, 2 Tage, 3 Tage... und es war Spätsommer! So langsam fing die Kleine an zu riechen. DAS wollte ich ihr nun am allerwenigsten antun, auf meinem Küchentisch verrotten! Also packte ich sie - mitsamt Sarg - in eine Plastiktüte und schob sie in meiner Not ins Gefrierfach. Ich fand das total seltsam und irgendwie "falsch". Aber ich hatte es der Familie nun mal versprochen. Als ich die dann endlich erreichte (sie konnten nichts dafür), holten sie die Kleine ab und waren mir sehr dankbar für's "Aufbewahren".

    Als ich das nächste Mal in eine ähnliche Lage geriet (Letztes Jahr Winter, alles zugefroren) fiel mir der Schritt schon etwas leichter.

    Momentan haben wir 3 tote Ratten im Tiefkühlschrank. Das ist komisch für jemanden, der das nicht kennt, aber für uns fast schon normal. Es ist manchmal leider unumgänglich.

    Sobald im Frühling der Boden wieder erweicht und die ersten Blümchen kommen, kriegen alle eine anständige und schöne Beerdigung, wie sie es verdient haben (allerdings auch ohne erneutes Auftauen... brrr!)

    Was glaubst Du, wie man das mit Menschen macht/gemacht hat? Beerdigungen im Winter waren da noch schwerer (da größeres Loch nötig), leblose Körper wurden auch tiefgefroren und das Begräbnis aufs Frühjahr verschoben. (Weiß nicht, ob das heute noch so gehandhabt wird.)


    Es gibt kein Patentrezept. Ich wünsche Dir, dass Du es schaffst, würdevoll und in für Dich angemessener Weise Abschied zu nehmen.

    Fühl Dich gedrückt...


    Rowe

    Hallo,

    ich habe mal die bisherigen Posts bearbeitet und den Firmennamen rausgenommen.

    Es ist eine ziemliche Gratwanderung zwischen "eigener Meinung sagen" und "Rufschädigung".

    Bitte achtet in Zukunft darauf, dass ihr die Markennamen (insb. bei schlechter Kritik) nicht ausschreibt. :)

    LG

    Rowe