Hey,
ich habe seit sieben Jahren Ratten und von daher auch Erfahrung mit den typischen Erkrankungen.
Meine Mädels hatten öfter mal einen Schnupfen und haben dann Baytril bekommen, was meistens schnell geholfen hat. Die Schwester von meinem Freund ist Tierärztin und wenn sie grad Zeit hat und die Kleinen was haben, kommt sie auch mal bei uns vorbei und schaut sie sich an und bringt medis mit.
Ich hab noch unangebrochenes Baytril da, da meine Emma gerade wieder eine Erkältung hatte. Ich war dann auch beim TA und hab das für sie bekommen. Nur die neue Packung hab ich nicht mehr gebraucht, weil das Medikament nicht geholfen hat. Dann habe ich ein anderes AB für sie bekommen und jetzt ist sie zum Glück wieder gesund.
Ich gehe natürlich meistens mit meinen Nasen zum TA, wenn sie krank sind. Und wenn es zeitlich passt, kommt die Schwester meines Freundes vorbei. Ich meine halt nur, wenn ich weiß dass meine Ratte zum Beispiel jetzt zum dritten Mal in ihrem Leben den typischen Schnupfen hat und ich habe noch Baytril da, und es hat bisher auch immer geholfen, dann gebe ich ihr davon. Wenn es nach drei Tagen nicht besser ist, dann gehen ich natürlich auch zum TA. Das ist auch mit dem TA so abgesprochen, bisher hat das auch immer gut geklappt.
Wenn ich beipielsweise höre, dass die Maus komische Geräusche beim Atmen macht, dann gehe ich natürlich auch direkt zum Arzt. Das war der Fall bei meinen letzten zwei Omis, die ich dann gehen lassen musste, weil sie Lungentumore hatten und damit einhergehend Atemnot.
Also ich geb jetzt nicht einfach bei jeder Kleinigkeit blind ein Medikament. Wenn ich die Symtome kenne und weiß, so die kleine hat nach Monaten wieder einen Schnupfen und Baytril hat bisher immer geholfen, dann bekommt sie das. Wenn sie irgentwas anderes hat, suche ich natürlich auch einen TA auf.
Ich versuche immer verantwortungsvoll mit meinen Tieren umzugehen. Und wegen der Kosten, versuche ich halt große Säcke Rattenfutter zu bestellen, das ist ja dann auch günstiger. Und wenn man einen rattenerfahrenen TA im Bekanntenkreis hat, spart man natürlich auch Geld.
Der größte Kostenpunkt wird jetzt der neue Rießenkäfig sein und die Kastration. Aber danach werden die Kosten denke ich im Rahmen bleiben. Für unvorhergesehene OPs muss ich halt Geld auf die Seite legen.
Und ich weiß, dass viele von euch gegen Kastrationen sind, aber zu meiner Wohnsituation passt ein gemischtgeschlechtliches Rudel am Besten, ich möchte nunmal gerne auch die Böckchen behalten. Mein TA hier vor Ort hat viel Erfahrung mit der Kastra von Rattenböckchen.