Huhu
ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen:
Die Ratzeln tippeln dir mit ihren kleinen Füßchen mitten durchs Herz und hinterlassen dabei ganz viele kleine Spuren... 
Der Tod gehört zum Leben dazu, leider wird er nur in unserer Gesellschaft so arg tabuisiert, dass viele Menschen gar nicht mehr gelernt haben, damit umzugehen. Ich stimme Isasophie zu, man kann Trauer lernen, mit jeder Nase, die einen verlässt, lernt man ein bisschen, den Lauf des Lebens zu akzeptieren. Bei dem ersten Hund, der mir gestorben ist, hatte ich das Gefühl, dass ich nie wieder glücklich sein kann. Im Lauf der Jahre habe ich gelernt, damit umzugehen, auch die Trauerphase zu akzeptieren und alles, auch den Tod, von zwei Seiten zu betrachten. Wenn eines meiner Tiere stirbt, dann bin ich sehr traurig. Aber ich kann nach einiger Zeit auch wieder sehen, dass ein anderes Tier mich braucht und den Platz, den ich ihm bieten kann.
Ich halte es mit dem Testament eines Hundes:
"Wenn Menschen sterben machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben denen zu hinterlassen, die sie lieben.
Ich würde auch solch ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte. Einem armen einsamen Streuner würde ich mein Zuhause hinterlassen. Meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß, die sanft streichelnde Hand, die liebevolle Stimme, den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte, die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird, gehalten im liebendem Arm.
Wenn ich einmal sterbe, dann sag bitte nicht: nie wieder werde ich ein Tier haben, der Verlust tut zu weh!
Such dir einen einsamen Hund aus und gib ihm meinen Platz.
Das ist mein Erbe.
Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles, was ich geben kann."
Lass dir Zeit.
Liebe Grüße
Petra