Beiträge von Murgs

    Hallo Leute,

    der nächste Rattenstammtisch im April wird diesmal etwas lockerer gehandhabt. Wir treffen uns nämlich auf dem Vegan Spring. Da der Markt so klein ist, würde ich sagen, wir laufen uns da einfach über den Weg, man findet sich da ja recht schnell. Der Frühlingsmarkt fängt zwar laut Plan schon um 11 an, erfahrungsgemäß geht's aber erst ein bisschen später richtig los. Daher werde ich persönlich ab 12 dort sein. Aber ihr könnt natürlich früher kommen, wie ihr mögt ^^

    Wann? - am 12.04.2014 um 12 Uhr
    Wo? - Vegan Spring am Steintorplatz

    Wenn ihr euch vorher mit mir am Kröpcke treffen wollt, dann können wir das auch gerne so machen. Schreibt mir dann einfach eine Nachricht.

    Bitte meldet euch, ob ihr vorbeikommt, damit wir wissen, nach wem wir Ausschau halten müssen ^^

    Liebe Grüße,

    Maren

    Infos

    *obsolet*

    Fahrplanauskunft

    Ahoi,

    schön, dass es euch gefallen hat :)

    Termin für April folgt dann noch. Bin am Überlegen, ob wir keinen "festen" Stammtisch machen sollen, sondern uns einfach auf dem Vegan Spring treffen? Sonst war das Gemaule ja immer groß, wenn Vegan Spring und Stammtisch stattgefunden haben.

    Sagt mal eure Meinung dazu :D

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag euch,

    Maren

    Hallo ihr Lieben,

    so, im März steht jetzt aber wirklich ein Rattenstammtisch an :)

    Hier die Daten:

    Wann? - Am Samstag, 22.03.2014 um 14 Uhr

    Wo? - im Masa

    Treffpunkt? - direkt im Masa (oder optional siehe unten :D )

    Bitte meldet euch rechtzeitig an, damit ich einen Tisch bestellen kann.

    Wenn ihr neu seit und das Masa nicht findet oder aber nicht gleich auf so eine große Gruppe treffen wollt, können wir gerne einen Treffpunkt ausmachen und gemeinsam zum Masa gehen - dafür schreibt mir einfach eine Nachricht hier im Forum.

    Ansonsten gibt es nichts mehr zu sagen, außer: Ich freue mich auf euch und auch auf eventuelle neue Gesichter natürlich ^^

    Liebe Grüße und bis dann,

    Maren

    Infos:

    Fahrplanauskunft

    Masa Hannover

    Hey,

    klar geht das in Ordnung - so lange sie jeden Tag irgendwie was Frisches bekommen, kannst du das variieren, wie du magst.

    Obst ist nicht so wichtig - im Gegenteil ist das meiste Obst eher ein Dickmacher :D Wundert mich ja fast schon, dass sie das gar nicht futtern! Was hast du denn immer so gegeben?

    Liebe Grüße,

    Maren

    Hey,

    ich hab's eher so verstanden, dass die die Idee, eine Ratte verstehe eine Lebendfalle, damit zunichte machen wollen, dass es eben an der Neophobie vor unbekanntem Futter liegt. Daher ist die Ratte nicht intelligenter als ein Eichhörnchen, das in so eine Falle tappt - sie hat nur keinen Anreiz, das unbekannte Futter zu fressen.

    Womit wir wieder zu der Frage kommen, was Intelligenz ist - und da kommt man sowieso immer in eine Sackgasse :D

    Ich finde ja, dass Ratten jedenfalls mehr geistig leisten können, als manche ihnen zutrauen. Ob sie deswegen intelligenter sind als Meerschweinchen - glaube ich nicht. Auch mit denen kann man Tricks einüben. Man muss eben immer nur auf die Eigenschaften der Tiere eingehen, weil Meerschweinchen z.B. nicht so wendig sind wie Ratten.

    Mus: Ob Ratten ein Verständnis vom Tod haben, ist natürlich schwer zu sagen. Ich denke, es kommt auch immer ganz darauf an, was man unter diesem Verständnis versteht. Wahrscheinlich nehmen Ratten ihre Mitratten eh ganz anders wahr als wir unsere Mitmenschen sehen. Genau sagen kann man das natürlich nicht - wie denn auch? Wir können die Welt ja eh doch nur immer durch unsere Augen beurteilen und uns nicht in die Sichtweise von anderen Lebewesen reindenken. Ich könnte mir aber vorstellen, dass Ratten merken, wenn Artgenossen krank sind und sterben. Schließlich riechen die toten Artgenossen dann ganz anders. Ob dieses Verhalten bei anderen Tieren auch beobachtet wird, weiß ich nicht.

    LG
    Maren

    P.S.: Wen es interessiert - grad gefunden:

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    Soo toll :D

    Hey,

    ich bin momentan auch dabei, einem meiner Kerls Tricks beizubringen. Das klappt auch ganz super :)

    Viele arbeiten mit sogenanntem "Clicker-Training" - da wird die Ratte zunächst auf ein Signal konditioniert. Das kann auch das Klicken eines Kugelschreibers oder sonst ein Geräusch sein, das sich immer gleich anhört. Man macht das Geräusch und die Ratte bekommt sofort etwas Leckeres. Das soll dabei helfen, das Tier unmittelbarer belohnen zu können.

    Ob man dann beim Training mit einem Target arbeitet - also die Ratte quasi anleitet, gewisse Bewegungen zu machen, oder ob man beim Training das Verhalten der Ratte aufgreift und damit arbietet, bleibt einem dann selbst überlassen. Wichtig ist, dass man konsequent und klar in den Anweisungen bleibt und nicht ständig sein Vorgehen ändert. Die Ratte muss eine Struktur erkennen können, damit sie versteht, was man von ihr will :D

    dieNici hier aus dem Forum hat mir auch schon viele tolle Tipps gegeben - unter anderem hat sie auch diese Internetseite verlinkt: https://schlaumaeuse.jimdofree.com/tricks/

    Die benutze ich zur Zeit noch so als roten Faden, weil ich selbst noch nicht so viel Erfahrung mit Clickern hab ^^ Sind zwar Mäuse, die da trainiert werden, aber das macht eigentlich keinen Unterschied. Außer dass man mit Ratten wahrscheinlich manche Tricks etwas abändern muss, weil sie größer sind :D

    Liebe Grüße,

    Maren

    Hallo ihr Lieben,

    da ich bis jetzt nur zwei Anmeldungen für den Stammtisch bekommen habe, wird der Stammtisch im Feburar nicht stattfinden.

    Ich hoffe, es kommen dann mehr im März - der Termin folgt dann noch ^^

    @maggi4547: Ich hoffe, du hast dann auch im März noch mal Zeit und Lust, uns zu besuchen - ist etwas blöd, dass gerade diesen Monat kein Stammtisch stattfindet, aber kann halt mal passieren :D

    Liebe Grüße,

    Maren

    Hey,


    damit würdest du also jedem, der nicht die Möglichkeit hat, die Ratten mehrere Stunden lang in einem 20qm Meter Auslauf laufen zu haben, die Rattenhaltung verbieten?

    Wenn ich die meisten Rattenhalter betrachte, bei denen ich der Meinung bin, die Tiere haben es dort sau gut - da sind 10 Stunden Auslauf auf der von dir geforderten Riesenfläche einfach nicht drin - ganz zu schweigen von einem immens großen Käfig. Allein schon die Rattenhalter, die auch als Notfallvermittler dienen und den Platz gar nicht haben. Sollen sie all ihre Tiere jetzt abgeben oder soll man sie jetzt als schlechte Rattenhalter hinstellen?


    Ich finde das sehr schwierig und fühle mich da auch ein bisschen angegriffen.

    Momentan bekommen meine 7 hier auch 4-5 Stunden Auslauf (auf einer Fläche von ca. 5 qm). Da kann ich auch beobachten, dass sie mal mehr, mal weniger aktiv sind und auch mal Ruhephasen einlegen. Aber das geht momentan hier auch nur, weil ich nicht zur Uni muss. Wenn ich erst abends von der Uni wieder da bin, wie soll ich dann noch 4-5 Stunden Auslauf gewährleisten können? Ganz davon ab, dass meine Fläche ja deiner Meinung nach zu klein ist?


    Klar ist nach oben immer Platz - aber hier geht es doch viel mehr darum, wo man nach unten die Grenze zieht. Aber dazu hab ich ja schon genug geschrieben.


    Schweift vom eigentlichen Thread-Thema ab

    Maren

    Hey,


    ja, genau da liegt ja der Hund begraben - Mindestmaße sind subjektiv. Zu einem Teil ist das problematisch, zu einem anderen Teil ist das gut so (wenn ich mich an mein Ethologie-Fach erinnere, wo es hieß, ein Kaninchenkäfig muss so groß sein, dass das Tier einen Hoppelsprung machen kann *brrrr*).


    Wie will man das auch objektiv festlegen? Man könnte dann wiederum sagen - warum soll die Ratte zweimal in ihrer Körperlänge in den Käfig passen, wenn nicht auch drei- oder viermal möglich wäre? Da hätte man dann auch wieder keine festen, sachlich begründeten Maße.

    Zu einem gewissen Teil wird das mit der objektiven Festlegung ja schon so gemacht, in dem man sagt, dass die Höhen der Ebenen mindestens 30 cm betragen sollen, damit sich die Ratte auch mal strecken kann. In der Länge tritt dann oben beschriebenes Phänomen auf.

    Wenn man mal betrachtet, wie die Tiere gehalten werden, wo es diese geforderten, sachlich begründeten Maße wirklich gibt - nämlich in der Nutztierhaltung - dann muss ich dazu ja mehr eigentlich auch nicht sagen. Gut, da in der Rattenhaltung nicht zwangsläufig das Gewinndenken eine Rolle spielt, ist das wieder ein ganz anderes paar Schuhe, bringt einen aber dann wieder in das Problem der Subjektivität.


    Liebe Grüße,

    Maren


    Claudia: Danke für die Erläuterung zu Rennern und Mäusen

    Hey,


    meiner Meinung nach gibt es auch keinen zu großen Käfig.


    Das mit dem Absondern hat bei Ratten wirklich nichts mit einem zu großen Käfig zu tun. Das gibt es in der Tat wohl bei Rennern und bei Mäusemännern - die grenzen sich bei zu viel Platz eigene, kleinere Reviere ab und verteidigen diese auch. Bei Ratten gibt es dieses Phänomen aber nicht.

    Davon auszugehen, dass das Ausgrenzen einer gewissen Ratte an einem zu großen Käfig liegt, weil sie näher zusammen rücken, wenn man den Käfig verkleinert, ist - meiner Meinung nach - ein bisschen kurz gedacht. Denn klar rücken sie näher zusammen, wenn weniger Platz da ist - einfach, weil eben weniger Platz da ist

    Ich habe hier 7 Ratten in einem Deierjumbo und da schläft auch ab und an mal einer allein, weil sie eben die Möglichkeit dazu haben, auch mal auszuweichen und mal ihre Ruhe zu haben. Aber meistens quetschen sich doch alle in das kleinste Haus oder in einen Sputnik und kuscheln.


    Zum Thema Cage Calc: Man sollte bei diesem Teil immer daran denken, dass es völlig ohne Gewinndenken programmiert wurde. Das, was dabei rausgekommen ist, finde ich schon sehr bemerkenswert und dass es dabei noch kleine Mankos gibt, ist bei einem Fast-Ein-Mann-Projekt ja auch selbstverständlich.

    Ich finde das Programm super als kleine Orientierung, aber man darf dabei auch seinen eigenen Menschenverstand nicht vergessen, der einem möglicherweise sagt, ob ein Käfig zu klein ist oder nicht Ein bisschen selber denken, kann da manchmal auch nicht schaden


    Was die Mindestmaße angeht: klar ist es immer schön, wenn man die immer höher und höher setzt. Es stellt sich nur die Frage, ob das Glück einer Ratte wirklich proportional mit der Käfiggröße steigt. Wenn man ganz utopische Mindestmaßen festsetzt, könnte es ja auch passieren, dass sich die Leute denken: "Rattenhaltung - und einen Käfig mit 2 Metern Länge und 1 Meter Breite??? Nee, das ist mir zu aufwendig, da kauf ich mir lieber 'nen Hamster/Hund/Katze..." (Mal etwas überzogen ausgedrückt). Daher muss man diese Maßen auch immer mit der Praktikabilität für mögliche Interessenten der Tierhaltung vereinbaren. Denn meiner Meinung nach haben Ratten es in einem Zuhause, wo sie gut umsorgt, beschäftigt und tiermedizinisch versorgt sind, aber in einem Käfig wohnen, der vielleicht 1-2 cm unter den Mindestmaßen liegt, immer noch besser als in der Ecke irgendeines Tierheims.


    LG
    Maren

    Hey,

    das stimmt schon, aber bei der Proteinversorgung kommt es ja nicht nur auf irgendein Protein an - wichtig ist auch die Zusammensetzung der Aminosäuren im Protein. Generell ist zu viel Protein auch nicht gut für die Nieren - und es macht wie gesagt auch dick.

    Kann schon sein, dass Ratten in freier Wildbahn auch rohes Fleisch essen. Aber sie sind ja trotzdem keine reinen Fleischfresser. Ich könnte mir wirklich vorstellen, dass die das nur machen, wenn sie wirklich nichts anderes finden. Da wir ja aber unseren Tierchen besseres Futter anbieten können, sollten wir das auch nutzen ^^

    LG
    Maren