Beiträge von Mephisto

    Hallo,

    mit meinem zweiten Rattenrudel habe ich eine Zeit lang nützliche Kommandos geübt, also die Dinge, die man im Alltag öfters braucht.

    Zum Beispiel haben sie immer ein Leckerli bekommen, wenn sie in die Transportbox gesprungen sind, sobald ich diese geöffnet habe. Das ist echt nützlich, wenn man zum Tierarzt muss. Normalerweise wollen die Ratzen ja immer genau DANN nicht in die Box! Die wissen halt einfach, was Sache ist... Wenn ich den Auslauf beenden und die Jungs wieder in den Käfig packen wollte, habe ich immer mit der Zunge geschnalzt und das FriFu reingestellt. Da die Jungs dann wussten, dass es was zu fressen gibt, sind alle immer gerne zurück in den Käfig gegangen.

    Kommandos in Worten konnte ich diesem Rudel allerdings nie so richtig beibringen, denn Hammy war taub und hat deshalb nie verstanden, was ich von ihm will. Deshalb wollte ich ihn irgendwie nicht benachteiligen. Ihn habe ich oft leicht angepustet, damit er mitkriegt, dass ich was von ihm will.

    Grüßle

    Jasmin

    Ach Linda,

    das hast Du jetzt so süß geschrieben, dass ich fast heulen muss... Du hast ja so recht! Gesundheit ist genau das, was man den kleinen Stinkern nicht bzw. nur in unzureichender Menge zur Verfügung stellen kann, obwohl man sich noch so sehr bemüht. Und das nicht nur an Weihnachten, sondern das ganze Jahr. Total deprimierend...

    Meine 3 Jungs haben Ihr Weihnachtsgeschenk schon vorab bekommen: 2 neue Artgenossen! Die Freude hielt sich aus unerfindlichen Gründen allerdings sehr in Grenzen :rolleyes: Die Integration muss auch noch ne Weile warten, denn meinem ältesten Bub gehts momentan nicht so dolle.

    Und diese Beiden haben wiederum Ihr Geschenk - nämlich ein neues Zuhause - auch schon bekommen. Also gibts zu Weihnachten nur noch was Kleines. ;)

    Grüßle

    Jasmin

    Hi Muffin,

    erstmal willkommen hier im Ratteneck! :winki:

    Und dann natürlich ein großes Lob an Dich, weil Du Dich VOR dem Anschaffen der Ratten so gut informierst und nicht erst, wenn Du die Ratten schon hast und merkst, dass was schief gelaufen ist. Das finde ich super, denn Du ersparst Dir und den zukünftigen Tieren viel Stress.

    Eines möchte ich Dir gerne mit auf den Weg geben: in den meisten Rattenbüchern steht, dass man Ratten mindestens zu zweit halten soll. Hier möchte ich das Wörtchen "mindestens" hervorheben, denn ich persönlich habe feststellen müssen, dass Zweier-Rudel (und ich hatte davon leider schon viel zu viele) nicht besonders harmonisch sind. Für die Ratten ist es immer besser, wenn sie zu dritt oder zu viert sind. Ich habe festgestellt, dass es dann viel weniger Streit im Rudel gibt, was ja für einen Anfänger auch besonders wichtig ist. Aber leider machen gerade Anfänger eben oft den Fehler und fangen mit einem Zweier-Rudel an... Wenn dann eines der Tiere stirbt, hat man außerdem den Druck, schnell wieder einen Partner für den Übriggebliebenen zu finden und zu integrieren. Integrationen sind aber selbst für alte Hasen jedesmal eine kleine Zitterpartie und einem Anfänger würde ich das nicht zumuten wollen.

    Was den Käfig angeht, möchte ich Dir ebenfalls einen Rat geben: Wenn man die ersten Ratten anschafft, überlegt man sich in der Regel "hmmmm, ich möchte drei Ratten, dann kaufe ich einen Käfig mit dem Mindestvolumen für drei Tiere". Das ist an und für sich ja nicht falsch, aber meistens bleibt es nicht bei nur drei Ratten und dann ärgert man sich höllisch darüber, dass man nicht von Anfang an den Käfig eine Nummer größer oder gleich einen erweiterbaren Käfig gekauft/gebaut hat.

    Ansonsten kann ich Isasophies Anmerkung mit den Tierarztkosten nur unterstreichen... Selbst wenn man nur junge Tiere hat und überhaupt nicht mit Krankheiten rechnet, kann es mal zu Abszessen, Atemwegsinfekten, Parasitenbefall usw. kommen, was recht schnell ziemlich teuer beim Tierarzt wird.

    Grüßle

    Jasmin

    Hi nochmal,

    Duhuuuu, wie lange hat denn das bei den Rechtslinksens gedauert, bis der "Beziehungsbruch" vorbei war?? Denn bei den Wendelins hält das ja nun schon ne ganze Weile an. Ab welchem Alter hört dieses Misstrauen wieder auf?? Sind die Wendelins nun Spätzünder, oder war das auch bei den anderen so lange?

    Grüßle

    Jasmin

    Hi nochmal,

    stimmt, die heiklen Details hab ich dezent verschwiegen ^^

    Zitat

    ich musste den TA-Termin absagen, weil ich geblutet habe und der Wendelin unterm Sofa saß X(

    Und wiiiiiiieeeeee der kleine Wendelin unterm Sofa saß!!! Der hat vielleicht ne Fresse gezogen... Nur noch genial! Echt amüsant für die Zuschauerschaft in Dagmars Wohnzimmer ;) Der Ausdruck auf Wendelins Gesicht war unmissverständlich: "Du kannst mich mal!"

    Grüßle

    Jasmin

    Hallo auch,

    ich oute mich mal als Fan von Dagmar-Wildis! :) Dagmars Wildratzen sind nämlich so zahm, dass sie fast schon als etwas scheuere Farbis durchgehen könnten... Sie hat da echt ein Händchen dafür.

    Das mit dem Einfangen für den Tierarztbesuch durfte ich neulich live miterleben - es ist eine Katastrophe!! Das mögen Wildis nämlich wirklich mal überhaupt gar nicht!! Aber naja, welche Ratz mag das schon?! Nur sind die Wildigen, wie Dagmar ja schon geschrieben hat, deutlich wehrhafter als Farbis.

    Ansonsten bin ich mal so frech und kläre auf: Dagmar hat gerade 6 Baby-Wildis, von denen aber eine® ein Wackelkandidat ist und vielleicht in den nächsten Tagen zurück nach Kölle darf/muss, falls er sich als eine sie herausstellen sollte. Aber das "Nachschauen" ist wohl echt mühselig mit den lieben Kleinen :rolleyes:

    Grüßle

    Jasmin

    Hi Ihr,

    na da entdecke ich ja den Thread zu unserem Disput am Telefon, nicht wahr Dagmar?!

    Ich sehe das ähnlich wie Franziska: Für die Böckchen ist es bestimmt toll, für die Weibchen wohl eher weniger - wobei genauer betrachtet finde ich es für die Böckchen auch nicht so toll. Schließlich wird das Aggressionspotenzial (so vermute ich, weil es bei anderen Tierarten z.B. Pferden - aber dieses Argument lässt Dagmar ja nicht gelten, weil Pferde nunmal keine Ratten sind :rolleyes: - so ist) steigen und ich denke nicht, dass es den Böckis recht ist, sich dauernd schlägern zu müssen, weil der innere Trieb es verlangt.

    Das Argument mit den Sozialstrukturen, das Dagmar aufführt kann ich auch nicht so ganz nachvollziehen, denn um die Sozialstruktur so natürlich wie möglich zu generieren gehören eben auch die Jungtiere, bzw. die Jungtieraufzucht. Allerdings wollen wir als Tierschützer diese ja nicht unnötig produzieren und schon gar nicht in der Menge, die ein verhütungsfreies gemischtes Rudel mit sich bringen würde. Darin sind wir uns ja aber alle einig.

    Ich vermute jedenfalls, dass sich ohne Jungtiere in der Sozialstruktur gar nicht viel verändern würde im Gegensatz zur gleichgeschlechtlichen Haltung. Aber da lasse ich mich natürlich auch gerne eines besseren belehren.

    Außerdem ist die Vasektomie wie die Kastration eben auch ein operativer Eingriff und sollte nicht einfach zum Spaß betrieben werden. Wenn sich natürlich nun erweisen sollte, dass das zweigeschlechtliche Leben für die Ratten eine erhebliche Besserung zur bisherigen Methode (gleichgeschlechtlich oder gemischt/kastriert) darstellt, dann müsste man ernsthaft darüber nachdenken, ob dieser Eingriff jedem Tier zugemutet werden sollte im Hinblick auf ein "besseres" Leben.

    Trotzdem bin ich sehr skeptisch. Selbst wenn sich herausstellen sollte, dass es für die Ratten besser wäre in gemischten Rudeln und mit Böckchen-Vasektomie zu leben, gibt es leider nur sehr wenige gute Tierärzte, denen ich einen solchen Eingriff an meinem Tier anvertrauen würde. So gesehen ist dies dann ein Wissen, das Rattenhaltern mit erfahrenem Tierarzt nützt, für Anfänger und Halter mit mittelprächtigem Tierarzt jedoch sogar gefährlich sein kann (z.B. weiterhin zeugungsfähige Männchen, zu kurze Quarantänezeit, Abszesse oder Entündungen an der OP-Stelle oder im schlimmsten Fall der Tod des Böckchens bei der OP oder als Folge der OP).

    Meiner Meinung nach wäre dieses Experiment sehr sinnvoll, aber man müsste dann sehr kritisch beobachten und die Vor- und Nachteile objektiv gegeneinander abwägen. Leider ist dies so gut wie gar nicht möglich, denn keiner von uns kann genau sagen, was unsere Ratten fühlen und denken und was sie besser/schlechter empfinden. Zudem interpretieren wir als Halter immer sehr viel in die Tiere hinein, auch wenn wir dies in der Regel gar nicht beabsichtigen bzw. gar nicht bemerken.

    Grüßle

    Jasmin (mimt gemischten Gefühlen)

    Hi Hi,

    das mit dem "Abrichten" wollte ich auch schon schreiben...

    Unsere Jungs haben wir genauso erzogen. Auch mit diesem "Schmatzer-Geräusch". Wenn sie das hören, wird alles stehen und liegen gelassen und zu Frauchen gerannt. Dann kann man sie einfach einsammeln und zurück in den Käfig setzen. Allerdings muss es dann natürlich auch ein Leckerli oder einen Knuddler geben - sonst werden die Kerls sich das nämlich ganz schnell wieder abgewöhnen ;)

    Grüßle

    Jasmin

    Hi nochmal,


    Zitat

    Man könnte also vielleicht das Fazit ziehen, dass sie übergangsweise für junge, gesunde Ratten okay ist. Aber auf Dauer und mit zunehmendem Alter sollte man sich nach etwas mit größerer Grundfläche umschauen.

    Genau so würde ich es auch ausdrücken. Wir werden die Voli später auch weiterhin als Urlaubskäfig benutzen, weil man sie so toll zerlegen kann. Das finde ich ganz gut daran. Und da sie ein Flachdach hat, nimmt sie zerlegt auch kaum Platz weg und passt auch gut ins Auto.


    Wobei ich ehrlich sagen muss, wenn ein Anfänger sich entweder so eine Voli oder einen Jenny (oder ähnliches) kaufen möchte, dann würde ich eher noch die Voli empfehlen. Wir hatten anfangs nämlich so nen Jenny (als Integrations- und Krankenkäfig) und als die Inte nicht klappen wollte und wir uns dauerhaft auf zwei Rudel einstellen mussten, haben wir diese Voli gekauft.


    Aber das ist ja das schlimme an der Rattenhaltung (zumindest bei mir):


    Man kauft einen riiiiiiiieeeeeesen großen Käfig und freut sich, dass die Stinker nun sooooooo viiiiieeeeeel Platz haben und schaut zu, wie sich freuen und toben und rennen und klettern... Das Gefühl hält bei mir immer gerade mal 2 Wochen und dann denke ich: Mensch, nein, das Teil ist eigentlich immer noch zu klein!! Hätten wir nicht vielleicht doch lieber noch 2 Monate länger sparen und doch nochmal bisl länger bei Ebay suchen sollen? Hätten wir mit etwas mehr Geduld nicht vielleicht noch was besseres gefunden? Hätten wir nicht wenigstens diese und jene Etage anders machen können? Oder hätten wir nicht überhaupt viel länger warten und dann gleich unsere Aluprofilrohr-Voliere bestellen sollen??


    Es ist doch zum wahnsinnig werden!! Geht Euch das eigentlich auch so??


    Mittlerweile traue ich mir allerdings zu, dass die nächste Voli auch die letzte sein wird... Ich glaube, dass ich nun weiss, worauf es bei einem "perfekten" Rattenkäfig ankommt und dass ich mir auch lange genug Zeit gelassen habe beim Planen. Diesmal hoffe ich, dass ich länger als nur zwei Wochen mit dem Resultat zufrieden sein werde. Und wenn nicht, dann stürze ich mich aus dem Fenster - schließlich werde ich ein kleines Vermögen in die Voli reinstecken...


    Grüßle

    Jasmin

    Hallo Anna,


    ich habe eine ganz ähnliche Voliere, wie die von Dir beschriebene. Meine hat eine Grundfläche von 65 x 55 cm und ist ca. 140 cm hoch.


    Ich habe eine Volletage, zwei Halbetagen und ein schmales Sitzbrett eingezogen.


    In der Voli leben 3 Böckchen, die zwar schon fast 2 Jahre alt, aber noch "gut zu Fuß" sind.


    Und nun kommt das große ABER... Ich würde diese Voli nie mehr wieder kaufen, wenn ich die Entscheidung nochmal treffen könnte! Jetzt haben wir sie aber nunmal und momentan haben wir auch nicht das Geld und den Platz, um etwas anderes zu besorgen.


    Genau das, was Du als Bedenken geäußert hast, haben wir auch schon festgestellt:


    Was tun wir, wenn mal einer der Jungs eine HHL bekommt? Ganz klar, die Voli reicht dann nicht mal annähernd aus!


    Die Mindesmaße sind zwar erfüllt, aber wollen wir uns überhaupt am Mindestmaß messen? Es wäre doch viel besser, wenn den Jungs nicht nur die Mindestgröße mit Mindeslauffläche zur Verfügung stünde, sondern mehr Fläche, mehr Höhe etc.


    Außerdem müssen die Treppen relativ steil sein, wenn man die Etagen weit auseinander haben möchte. Oder man macht Treppen, die über Eck laufen, was ich auch nicht toll finde.


    Alles in allem ist die Voli nicht im Geringsten behindertengerecht.


    Noch fühlen die Jungs sich darin pudelwohl - aber wie lange wird das noch so bleiben??


    Wir haben einfach die typischen Anfängerfehler gemacht. Wir haben eigentlich nur 2 Ratten haben wollen und somit auch Käfiggröße und Einrichtung auf 2 Tiere ausgelegt. Über die Altersproblemchen haben wir bei der Anschaffung noch gar nicht nachgedacht. Wer denkt auch an HHL, wenn er zwei Jungspunde aufnehmen möchte??


    Unseren Selbstbau haben wir insgesamt 3 Mal umgebaut. Mal vergrößert, dann wieder Sitzbretter reingezogen etc. Aber was macht man mit einer Voli, die man nicht vergrößern kann?? Man kann zwar eine zweite Voli daneben stellen und mit ein/zwei Rohren verbinden - aber dadurch werden die Laufflächen doch auch nicht länger!


    Wir sind jedenfalls auf der Suche nach einer größeren Wohnung und wenn wir die haben, dürfen die Ratten in eine Aluprofil-Voli ziehen, die ich schon fertig designed habe. Allerdings mache ich es von der Wohnung abhängig, ob die Grundfläche 150 x 70 cm oder 180 x 70 cm sein wird. Kleiner aber auf keinen Fall! Man lernt schließlich aus seinen Fehlern!


    Leider müssen die Jungs bis dahin noch mit ihrer Voli auskommen... Da sie aber schon recht alt sind, werden sie den Umzug wahrscheinlich auch nicht mehr erleben


    Viele Grüße

    Jasmin

    Hi auch,

    bin mit meinem Rattima voll und ganz zufrieden und werde auch nichts anderes füttern, aaaaaaaber ich geb ganz gerne ein - zweimal im Monat diese Knabberstangen von Witte-Molen. Die mögen die Jungs nämlich ganz gern. Sind zwar für Meeris, Hasen und Gedöhns, aber von den Inhaltsstoffen her kann man die auch gut an Rattis verfüttern. Nur als Leckerli versteht sich :)

    Grüßle

    Jasmin