Mal Zugluft für ein paar Minuten sind überhaupt kein Problem, wenn die Nasen sich in warme Verstecke zurück ziehen können. Sie dürfen nur nicht ständig im Zug sitzen und im Winter wäre es auch nicht gut, wenn sie sich nicht vor dem Auskühlen beim Lüften schützen könnten.
Beiträge von Merhaba
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Hi,
ich glaube nicht, dass ein Filter eine gute Idee wäre. Du müsstest das Gehege abdichten und mit Lüftungsschlitzen an passenden Stellen versehen. Dann den Luftfilter (ja, so etwas kann man bauen und mit einem Aktivkohlefilter ist so etwas auch erstaunlich effektiv) mit einem Ventilator versehen und permanent laufen lassen. Letztendlich würden deine Ratten dann aber permanent im Durchzug leben. Deshalb ist das keine gute Idee.
Ohne elektrische Unterstützung beim Luftaustausch wäre die Luft im Gehege schnell zu ammoniakhaltig, was die Atemwege der Ratten reizen würde.
Mein Favorit zur Geruchsvorbeugung ist eine Haltung auf Einstreu. Glatte Flächen müssen, da sie regelmäßig mit Urin markiert werden, häufig gründlich abgewaschen werden. Zeitungspapier als Unterlage stinkt meiner Erfahrung nach schon nach einem Tag, genauso wie auch Stoffunterlagen. Sandkisten sind auch ziemlich schnell müffelig. Es mag da individuelle Unterschiede geben, aber bei meinen Jungs (Mädels sind mir noch nie zugewandert) war und ist dick Hanfstreu komplett auf allen Ebenen immer das Mittel meiner Wahl.
Stinkt es nach Urin oder nach Kot? Was sagen Besucher, die nicht bei dir wohnen? Wenn es sehr nach Kot riecht, wäre eventuell eine Kotuntersuchung angebracht. Manche Untermieter (Giardien beispielsweise) können extrem stinkenden Kot verursachen.
Schreib doch mal ein bisschen was zum Futter, zur Haltung (Gehegefläche, Einstreu, Reinigungsintervalle... was dir halt einfällt) und so weiter. Vier Ratten dürften eigentlich nicht so sehr müffeln, dass sich jemand belästigt fühlt.
Edit: ok, zu langsam
Aber ich lass es mal stehen, obwohl quasi doppelt. -
Hi,
ich würds auch mal mit einem anderen Futter versuchen. Selbstmischfutter finde ich klasse, weil man damit auf Besonderheiten eingehen kann und weil ich kein Fan von bunten Pellets bin

Futternapfgerangel und -Neid sind normal, Ratten schenken sich gegenseitig kein Futter. Je nach Charakter und Vorgeschichte der Tiere kann das Konkurrenzverhalten am Napf stark ausgeprägt bis kaum für uns wahrnehmbar gezeigt werden. Vorhanden ist es, außer bei einzelnen, sehr besonderen Ratten, aber immer.
Natürlich versucht jeder, die besten Stücke für sich zu ergattern

Abhilfe kann schaffen, das Futter nicht mehr im Napf, sondern als Beschäftigung überall im Käfig anzubieten. Leg es in Hängematten, hinter Verstecke, verbuddel es in Streu und in Buddelkisten, gib teilweise Rispenfutter... Beim Selbstmischfutter lassen sich super Sämereien IN Schale anbieten, die von den Ratten erst ausgepackt werden müssen, bevor sie gefressen werden können. In der Natur sind Ratten fast die ganze Nacht unterwegs, um Futter zu suchen und zu bunkern. Sie haben einen Job, eine Arbeit, eine Aufgabe. Dieses Verhalten können sie in Gefangenschaft am Napf kaum ausleben, weshalb sie schon aus Langeweile gerne mal zu viel futtern. Langeweile ist das größte Problem.
Vielleicht reicht das Verstreuen des Futters schon aus, damit alle was von den "guten" Sachen im Futter abbekommen. Falls nicht, lassen sich den zu dünnen weiterhin Leckereien zustecken.
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Vogelsand ist generell scharfkantiger als beispielsweise Quarzsand aus dem Aquaristikbedarf, der in der Regel aus abgerundeten Körnchen besteht. Vogelsand enthält außerdem den kantigen Grit (den man aber auch via Teesieb aussieben könnte). Deshalb ist er für sandbadende Kleintiere nicht geeignet. Er stumpft das Fell an und kann zu Augenverletzungen führen, außerdem entfernt er kein überschüssiges Fellfett. Hamster und Rennmäuse fallen unter die Sandbader. Ratten und Farbmäuse hingegen buddeln nur mit den Pfoten darin herum, sie wälzen sich nicht darin und tauchen auch nicht mit dem Kopf hinein. Verletzungen habe ich bei beiden Arten noch nicht beobachten können, es würde mich aber sehr interessieren, ob wirklich schon jemand negative Erfahrungen mit diesem Sand gesammelt hat oder ob es sich bei entsprechenden Warnungen um Hörensagen handelt.
Vögel verletzen sich nicht an den Füßen, wenn sie darin herumscharren und zumindest in den Zehenzwischenräumen ist ihre Fußhaut relativ zart. Relativ. Für Panzerwelsbarteln ist dieser Sand jedoch wiederum zu scharf. Die sind dann wieder ZU zart.
Das Bällebad klingt ja witzig, das muss ich auch mal ausprobieren

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Wow, wirklich schön geworden!

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Ich habe bei Zooplus ein paar Freigehege aus Holz gesehen, die ich interessant fand, bevor ich mich dazu entschied, direkt ein komplettes Zimmer rattensicher zu machen. Man muss nur ein bisschen auf die Gitterabstände achten, teilweise sind die 2cm oder mehr und dann würden jüngere oder schlanke Ratten spazieren gehen können.
Als einzige Ausläufe wären die allerdings auf Dauer zu klein. Als Notlösung für auswärts verbrachte Wochenenden oder im Käfig verbrachte Nächte sind sie aber besser als nix.
Die Höhe ist eigentlich fast egal. Wichtig ist, dass die Ratten sich aufrichten können und auch mal erhöht liegen können. Ratten liiiieben in der Regel Hängenester und es ist gut, wenn sie ein bisschen klettern und hüpfen müssen, damit die Hinterhand schön trainiert wird.
Die Höhe wird dann wichtig, wenn sie dazu dient, mehr Ebenen anbieten zu können. Mehr Fläche ist immer gut. Noch mehr Fläche ist noch besser. Gestapelte Ebenen nehmen weniger Platz in der Wohnung ein als nebeneinandergelegte, analog zum Hochhausbau versus Eigenheime
Würden die Ratten sich aussuchen können, was sie besser fänden, würden sie die große Grundfläche am Stück plus ein bisschen Kistenversteckkram nehmen. Bzw. einfach gleich die ganze Wohnung, mit dem Fokus auf Küche und Betten plus ein paar Regalen für die Lagerhaltung und erhöhte Tagesverstecke 
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Hallo,
das kommt vor allem darauf an, wie empfindlich deine Ratten sind. Manche Ratten reagieren auf staubige Buddeleinstreu mit Atemwegsgeschichten. Tun deine das nicht, kannst du praktisch alles verwenden, was es für Kleintiere und Terrarientiere gibt.
- Quarzsand, beispielsweise Aquariensand oder feiner Aquarienkies, Spielkistensand, Strandsand (nur von Süßwasserseen) oder Vogelsand
- Erde, aus dem Garten, Blumenerde, Kokoshumus, feucht oder trocken, wobei sie feucht nicht staubt
- Herbstlaub, das raschelt so schön, auf ungiftige Arten achten
- Rasenmoos, trocken oder feucht, auf ungiftige Beikräuter achten, Grassoden
- geschreddertes Papier, geknüllte Zeitung, Papiereinstreu, geknülltes Küchenpapier
- Rindeneinstreu, Holzstückchen, kleine frische Äste mit Knospen; Treibholz und morsche Holzstücke aus dem Wald sind auch sehr beliebt (aber nicht geeignet für Ratten mit Atemwegsgeschichten wegen der Schimmelsporen), auch hier auf ungiftige Arten achten
- Stroh, Heu, Kräutermischungen
- "grüne Wiese", eine Kiste für zweidrei Zentimeter mit Blumenerde füllen und darin Weizen, Gras, Kräuter, "Kleintierwiese" und ähnliche interessante Samen aussäen. Anbieten, wenn die Erde richtig gut durchwurzelt ist
Mehr fällt mir gerade nicht ein

Bei Materialien aus der Natur empfiehlt es sich, diese für einige Zeit im Backofen auszubacken, um sich keine Untermieter einzuschleppen. Risikofreudige waschen die Sachen nur heiß ab, lassen sie trocknen und bieten sie dann an.
Das oft empfohlene Einfrieren tötet nur lebende Tiere ab, nicht zum Beispiel Wurmeier.
Chinchillasand... hm. Ich persönlich verwende keinen Sand aus Attapulgit/Sepiolith, weil dieser im Verdacht stehen soll, ähnlich lungengängig zu sein wie Asbest. Und der Staub würde sich ja überall in der Wohnung verteilen. Aber frag mich jetzt nicht, wo genau ich das mal gelesen habe... das www ist riesig...
Viel Spaß

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Hi,
ich kann sehr gut verstehen, dass du dein Privatleben hier nicht öffentlich niederschreiben möchtest. Eigentlich zielen derartige Fragen auch nur auf Folgendes ab: wann und wie lange kann Auslauf gegeben werden. Denn die vergleichweise geringe Grundfläche der empfohlenen Käfige funktioniert nur dann gut, wenn die Ratten sich täglich austoben können.
Zum Vergleich: für Farbmäuse, die ein ähnliches Verhalten und eine ähnliche Aktivität an den Tag legen wie Ratten, wird inzwischen eine Grundfläche von 0,6qm empfohlen. Nur auf solcher Grundfläche können sie einigermaßen gut hoppsen und flitzen und ohne Auslauf gehalten werden. Die Etagen und weitere Stockwerke zählen als Bonus, wichtig ist, dass mindestens eine Fläche durchgehend die 0,6qm bietet. Und wenn man sich dann Ratten anschaut, die um einiges größer sind. dann wird klar, dass alle Kaufkäfige ein großer Kompromiss sind, der die Ratten deutlich in ihrem Bewegungsraum einschränkt. Je kleiner der Käfig ist, desto mehr dient er nur der Aufbewahrung.
Täglicher Auslauf ist also essentiell, damit die Nasen sich austoben können. Ich persönlich würde selbst beim Savic XL einen nächtlichen Dauerauslauf dranbauen, weil Ratten über Nacht am meisten aktiv sind und genau dann den Auslauf wirklich nutzen würden. Es gibt im Outdoorkaninchenbedarf auch feinmaschigere Klappausläufe mit "Deckel", vielleicht wären die eine Idee für einen Dauerauslauf? Oder man bastelt sich selbst etwas aus Leisten und Volierendraht, mit entsprechenden Scharnieren könnte das auch klappbar gestaltet werden.
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Hi,
ich muss gestehen, dass ich mir um Laktose nie einen Kopf gemacht habe. Weil Käse nie ein Problem war. Er wird geliebt, er wird vertragen. Sowohl Emmentaler und Gouda als auch der "böse" Weichkäse wie Camembert. Joghurt, Hüttenkäse und Quark kommen hier auch super an.
Würde es mal Probleme geben, würde ich ihn aus dem Speiseplan streichen, aber so lange das nicht geschieht...
DAS Leckerli schlechthin ist hier aber Haselnussmus aus dem Reformhaus von Rapunzel. Damit kriege ich auch super Medis in die Flitzviecher rein

Backoblaten sind auch nicht schlecht, gefolgt von Kürbiskernen in Schale.
Viele Grüße
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Hi,
habt ihr denn auch über das Problem Rattenurin/Fliesenfugen gesprochen? Erfahrungsgemäß geht nicht jede Ratte zuverlässig in bereitgestellte Toiletten - es kann also tatsächlich irgendwann so sein, dass manche Fugen zum Himmel stinken und ihr das, ohne gründliche Sanierung, nicht wieder weg bekommt.
Was mir aber am allermeisten gegen ein solches Rattenzimmer spricht, ist: wie oft werdet ihr euch in oder genau vor diesem Zimmer aufhalten, so dass ihr mitbekommt, wenn die Ratten aktiv sind und Kontakt mit euch wünschen? So richtig gemütlich klingen die Raummaße nicht und vermutlich befindet sich davor ein Flur.
Ich habe meine Tiere, zumindest die, die nicht eh immer frei in der Wohnung leben, stets in dem Zimmer, in dem ich mich wach die meiste Zeit aufhalte. Und das ist bei uns das Wohnzimmer. Die Gehege im Blick oder Ohr, wenn wir auf der Couch oder am Tisch sitzen. Nur so lassen sich ihre Aktivitätsphasen optimal in meiner Freizeit ausnutzen. Wohnen sie dagegen in einem eigenen Zimmer, bekommt man Aktivitätsphasen nur zufällig mit und die Gefahr ist groß, dass man dann doch irgendwann dazu übergeht, die Tiere extra zu wecken, um noch etwas von ihnen zu haben, bevor man ins Bett muss. Oder aber man kann nur die Grundversorgung leisten, weil die Tiere zufällig jedes Mal schlafen, wenn man vorbeiläuft und nach ihnen sieht.
Viele Grüße
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Holzarten haben oft eine entsprechende Giftausstattung, mit der sich die lebenden Bäume vor Fraßschäden und Pilzbefall schützen.
Hier zum Beispiel ist eine interessante Übersicht: http://www.holzfragen.de/seiten/holzgifte.html
Im holzverarbeitenden Gewerbe sind solche Infos, besonders bezüglich der lungengängigen Stäube, auch noch verbreitet.
Zum Plastik, und damit auch Fleece: http://www.bpb.de/mediathek/187448/plastic-planet
Klar, irgendwelche Kompromisse muss man immer eingehen. Fleece ist zum Beispiel ultrastaubarm, was toll ist. Holzspäne sind aus nachwachsenden Rohstoffen und saugen super auf, das Tier kann toll drin buddeln. Plastikhäuschen kann man klasse sauber machen, aber bezüglich der ausdünstenden Inhaltsstoffe (die im Film "Plastic Planet" super erklärt werden, und auch, warum es kein "gutes" Plastik aus Erdöl gibt) eine unbekannte Größe.
Sabberlack ist auch nicht ohne, so dass lackierte Holzhäuschen auch wieder ein Kompromiss sind zwischen "gesund" und "kann man länger verwenden als eine Woche bevor es bis zum Himmel stinkt".
Ich will keine Angst vor Holz und Plastik schüren (obwohl... Plastik find ich schon furchtbar gruselig, seit ich den Film gesehen und ein bisschen nachrecherchiert habe), ich möchte nur zum Ausdruck bringen, dass man nicht mehr Angst vor Quarzsand haben muss als vor all den anderen normalen Einrichtungen in einem Rattenkäfig.

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Hi,
ich habe/hatte bei meinen Tieren hin und wieder Sand drin. Sie lieben es, darin zu buddeln und hineinzupieseln. Ich verwende feinen Quarzsand. Wegen der Stäube: ja, sind sicherlich nicht so gut. Gibt bei Steinmetzen beispielsweise die Staublunge als Berufskrankheit, wenn ich mich recht erinnere. Andererseits ist auch Einstreu immer staubig, Erde und Rindeneinstreu immer schimmelpilzbelastet. Auch Holzeinstreu kann tumorbegünstigend wirken. Und die Ausdünstungen von Kunststoffen wie Fleece? Lieber nicht drüber nachdenken.
Lungenprobleme habe ich sowohl bei meinen Ratten als auch bei meinen Farbmäusen (die sind auch ganz groß darin, sich Infekte der Atemwege aufzusammeln) nicht übermäßig oft gehabt. Eigentlich sogar eher selten und wenn, dann nur während einer Vergesellschaftung (hoher Stressfaktor und fremde Keime) oder bei einzelnen, besonders anfälligen Tieren.
Persönliches Fazit: Spaß vor Sorge, wenn die Ratten es mögen und vertragen, würde ich ihnen die Freude machen. Niesen sie plötzlich viel oder bekommen plötzlich Bindehautprobleme, kann man die Kiste immer noch künftig weg lassen.
Spaßbad sozusagen 
Eine Einschränkung erlege ich mir allerdings auf: keine Tonmineralien wie Attapulgit/Sepiolith, weil sie ähnlich lungengängig wie Asbest sein sollen. Auch wenn Kleintiere zu kurz leben, um davon Lungenprobleme zu bekommen: wir Menschen wohnen hier auch und der Staub fliegt auch außerhalb des Geheges herum.
Warum willst du Fellpflege betreiben? Sehen sie komisch aus? Was fütterst du? Nur wegen des Gelbstiches?
Viele Grüße
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Du kannst das Stroh auch ein paar Tage einfrieren, dann ist es frei von lebenden Untermietern.
Es gibt immer mal Berichte von Tieren, die sich Milben über Stroh eingefangen haben, sicherer ist die Einfriermethode daher auf jeden Fall.
Mir persönlich ist es jedoch noch nie passiert, dass ich mir unerwünschte Untermieter eingeschleppt habe, obwohl ich seit mehreren Jahrzehnten aus unterschiedlichsten Quellen Stroh und Heu kaufe und ohne Behandlung an verschiedene Tiere verteile. Mit ein bisschen Glück kommt man also auch ohne Vorsichtsmaßnahmen aus. Sicherer ist es halt mit...
Wenn sie Stroh lieben und vertragen, würde ich es ihnen weiterhin geben. Spaß ist Lebensqualität.
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Hallo,
*lach* eigentlich weißt du doch, worauf du dich einlassen würdest. Du weißt, was Ratten kosten, auch wenn es mal einen Tierarztmarathon gibt, du weißt, wieviel Zeit sie für sich beanspruchen werden.
Ob ihr diese Zeit für sie übrig haben werdet, könnt ihr nur selbst wissen - wie sieht es denn zur Zeit aus? Geht viel fürs Pendeln oder für andere Hobbies drauf? Oder verbringt ihr sowieso viel Zeit zu Hause, Zeit, die ihr künftig zumindest teilweise mit den neuen Mitbewohnern teilen könnt und wollt?
Genauso sieht es beim Geld aus: Lohn/Gehalt-Höhen sind seeeehr unterschiedlich, ebenso die davon abzuziehenden Fix-Kosten wie Auto(s), Wohnen... Ob es bei euch gut reichen wird, könnt auch hier wieder nur ihr selbst entscheiden.
Meiner Meinung nach noch wichtig durchzudenken:
Wie aufgeschlossen ist denn dein Mann den potentiellen Mitbewohnern gegenüber? Werden sie mehr dein Hobby (dann ist der Zeitfaktor etwas schwieriger) oder werden sie euer gemeinsames Hobby sein?
Und wie siehts mit der Familienplanung aus? Falls demnächst ein paar Zweibeiner zuziehen sollen, so wäre es wahrscheinlich schlau, tatsächlich so lange zu warten, bis diese aus dem Windelalter raus sind. Minimenschen sind der Erfahrung nach ein seeeehr zeitaufwändiges und kostenintensives Hobby

Zum Flur hab ich eine relativ feste Meinung: ein Rattenkäfig gehört in den Raum, in dem man die meiste wache Zeit verbringt. Nur dann hat man am meisten von ihnen und sie am meisten von euch. Man hat automatisch mehr Kontakt, weil man sofort mitbekommt, wenn eine Wachphase beginnt und sie dann auch rausnehmen kann. Stehen sie dagegen abseits, bekommt man Aktivitätsphasen nur zufällig mit und an stressigen Tagen bleibt es dann schnell mal bei der reinen Grundversorgung.
Viele Grüße
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Hey,
ich würde das "Problem" beim Savic darin sehen, dass es sehr schwer ist, Gitterstäbe gleichmäßig und deckend ohne Laufnasen zu lackieren. Viele Lacke wollen außerdem zwischen den Schichten oder vor der ersten Schicht einen angeschliffenen Untergrund.
Ob der relativ weiche Sabberlack auf Metall dauerhaft ohne Risse bleibt, weiß ich nicht, das müsste man aber vor der ganzen Arbeit in Erfahrung bringen können.
Pro dunkle Stäbe gibt es aber einen großen Punkt: dunklere Farben treten optisch in den Hintergrund, während sich hellere Farben in den Vordergrund drängeln. Kurz: durch dunkles Gitter kann man viel besser durchsehen als durch helles Gitter.
Ich würde hell einrichten, vielleicht die Rückwand von innen hell verkleiden, klettern können sie ja noch an Seiten und Front. Die breiten Streuschutzkanten lassen sich gut mit selbstklebender Folie verschönern.
Bei mir wirds im Winterurlaub auch der XL, ich finde den von den bisher erhältlichen Kaufkäfigen auch am besten

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Hi,
ich finde 30cm*30-40cm bei 20cm Höhe gut. Darin hatten bei mir drei Ratten (mehr hatte ich nie gleichzeitig) plus eine schöne Menge Nistmaterial Platz. Zu eng würde ich die Häuschen nicht wählen, weil sonst das Nistmaterial nicht mehr richtig mit rein passt und zu geringe Mengen leicht klamm werden. Auch schlafen Ratten zwar gerne eng zusammengekuschelt, liegen aber ab und zu auch gerne mal nebeneinander ausgestreckt, was in kleineren Häuschen schwierig wird.
Selbstgebaute Häuschen mag ich lieber als gekaufte, weil man bei ihnen einen abnehmbaren Deckel für die Nestkontrolle bauen kann. Dann macht man nicht alle paar Tage das Nest kaputt, wenn man nach verschleppten und eventuell schimmelnden Futterresten schaut. Auch lieben Ratten Notausgänge an der Rückseite. Ein paar Luftlöcher sind auch nie verkehrt.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich Häuschen immer auf Streu stelle (dann können sich die Ratten schöne Mulden buddeln) und immer genug Nistmaterial anbiete, so dass sie das Häuschen samt Eingängen schön ausstopfen können. Viele Ratten lieben es, die Eingänge der Häuschen zu verschließen, wohl für ein Mehr an Sicherheitsgefühl.
Stroh finde ich persönlich auch super. Ebenso wie, wenn es atemwegstechnisch vertragen wird, Heu. Wenn man Angst vor Milben hat, reicht Einfrieren als Prophylaxe für ein paar Tage absolut aus. Toll eignet sich auch gesammeltes Rasenmoos. Nass zum Spielen und Wühlen und getrocknet als staubarmes Nistmaterial. Wer Angst vor Untermietern hat, überbrüht es vor dem Trocknen kurz. Keine Erde mittrocknen, die macht das Moos sonst später staubig.
Sie haben sooooo viel Spaß mit diesem Raschelzeugs

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Ich kann schon verstehen, dass du nicht direkt einen neuen Käfig kaufen willst. Erstens hast du sie notfallmäßig aufgenommen und zweitens ist es bei dir gerade finanziell eng.
Da ist das Thema natürlich etwas unangenehm.
Aber überleg mal: 60cm sind gerade mal eineinhalb mal die Körperlänge deiner Ratten (den Schwanz, als Verlängerung der Wirbelsäule, darf man nicht unter den Tisch fallen lassen). Die Kleinen machen praktisch einen einzelnen Hoppser und treffen direkt auf eine Wand.
Als kurzfristige Aufbewahrung ist das sicher ok, aber wenn die Tiere den größten Teil ihres Lebens so verbringen sollen, dann ist das für sie nicht schön. Sie sind ja auch oft aktiv, wenn sie gerade keinen Freigang haben.
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Hi,
schön, dass du den großen Mäusen eine Chance auf ein schönes Leben gibst
In Tierheimen sitzen sie leider oft ganz schön lange 
Ich weiß nicht, ob dir das hilft und du dein Holzzubehör noch hast, aber: Entstinken kannst du deine Holzsachen mit einem Enzymreiniger, der die Urinverbindungen auflöst.
Eventuell reicht auch schon gründliches Abschrubben mit Essigwasser und gründliches Abspülen mit heißem Wasser.
Holzzubehör lässt sich ungiftig mit Leinölfirnis behandeln und ist dann relativ urindicht, das vereinfacht die künftige Pflege. Vorsicht aber bei Häuschen, da müssen dann eventuell Lüftungslöcher zusätzlich gebohrt werden, damit sich kein Schwitzwasser bildet.
Hängematten lassen sich gut selbst basteln aus alten T-Shirts aus reiner Baumwolle oder aus Billigfleecedecken.
Schredderware aus Karton ist auch sehr beliebt, aus Schuhkartons (bekommt man in Schuhläden in der Regel umsonst und gerne mehr als weniger, die sind froh, wenn sie die nicht entsorgen müssen) kann man klasse Kletterburgen und Häuschen bauen.
Habe ich die Käfigmaße richtig verstanden? Die Grundfläche ist 60cm*60cm? Hmmmmm. Willst du den behalten? Bekommen sie bei dir Dauerauslauf?
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Hi,
die von Hugro kaufe ich auch, abwechselnd mit der von Hemparade. Mit beiden gabs noch nie Probleme.
Bunny Leinenstreu habe ich auch mal testweise gekauft, aber pur fand ich es zu rutschig und es saugt auch nicht gut auf und untergemischt war es pieksig, weil die kleinen Stückchen nicht mehr plan auf dem Boden lagen. Ist aber schön staubarm.
Baumwolleinstreu (auch von Hugro) eignet sich gut zum Untermischen unter Hanfstreu, wenn man möchte, dass Gänge gut halten. Aber es ist deutlich staubiger als Hanfeinstreu und kostet auch mehr. Wohl nicht das, was du suchst, und nur als Info, weil du von deinem Stelzenhäuschen (super Idee!) schriebst.
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Gern geschehen und wie es bei dir klappt, würde mich interessieren

Ich bin Fan von beiden Matten. Meine Mäuse (zu meiner Rattenzeit und Meerschweinzeit gab es die noch gar nicht) haben eine Menge Spaß mit denen.
Du kannst nähen und Problem ist das Wegschleppen der Matten - wie wäre es, wenn du mehrlagige, auf die jeweilige Ebene genau passende Kissenbezüge aus Fleece (Molton schrumpelt gerne in der Maschine, das würde ich nur als Decke pur oder als Füllung verwenden, nicht vernähen) nähen würdest, in die du flächig zugeschnittene Pappe, dünne Brettchen oder etwas anderes zum Aussteifen schieben kannst? Dann wären sie nicht mehr wegziehbar, könnten aber ohne das Versteifungsmaterial noch gewaschen werden. *grübel*