Beiträge von Marlod

    Meine haben eine faszination mit allem wo sie nicht dran dürfen/außerhalb des Käfig ist. Tempobox im Käfig- langweilig, Box auf dem Käfig - am nächsten Tag leer, oberes Abteil bis obenhin voller Tempos; Decken aus dem Auslauf- seit einem Jahr mit wenigen winzigen Löchern nutzbar, Lieblingsdecke auf dem Sessel neben dem Käfig zu nah dran, innerhalb eines Tages fast völlig zerfetzt und in den Käfig gezogen... Denke solange alles glatt liegt würden sie mir das Bett nicht zerfetzen aber vollpieseln.

    Das mit dem Bett müsstest du ausprobieren, drauf kommen sie, wie Anonymus gesagt hat, bestimmt aber vielleicht ist es völlig langweilig, Ratten sind da sehr individuell. Bei meinen bin ich mir sicher, dass sie drauf hüpfen, spätestens wenn ich mal da sitze. Außerdem laufen meine gerne unter Decken drunter her: Bett ist da bestimmt toll für.

    Hallo,

    zu groß gibt es eigentlich nicht. Sicherlich werden sie sich öfters zurückziehen aber in den Aktivphasen ist der Extraraum zum wuseln und mal richtig Gas geben ganz toll.

    Buddelboxen, umgedrehte Fliesen und Äste zum klettern find ich neben dem von dir bereits genannten noch ganz toll.

    Recht beliebt ist es Tapete abzuziehen, und Holzecken, z. B. Türrahmen und Schrankecken anzuknabbern. Dagegen helfen die MDF Platten, aber es gibt auch andere komplexere aber permanente Möglichkeiten das abzusichern. So im nachhinen muss ich sagen, dass ich statt der Platten lieber einen abgesicherten Raum hätte: Das Aufbauen kann recht nervig sein und wenn ich Migräne habe fast unmöglich. Aber da es dein Schlafzimmer sein soll weiß ich nicht ob das umsetzbar ist: Sie werden dir bestimmt das Bett auseinander nehmen und ob du (oder Besuch) dann noch drinne schlafen willst ?

    Hallo,

    ich bin mir nicht sicher in wie weit es Sinn macht da was zu unternehmen. Hört sich an wie ein Vermehrer: Die Ratten werden verkauft, Reste evtl. verschenkt und wenn man wieder Kohle braucht kommen die nächsten Babys. Hab hier auch so einen in der Nähe, der jetzt die Reste von Weihnachten verschenkt... Solange die Person von sich aus das nicht abstellt fördert man so nur einen Teufelskreis. Tut einem zwar in der Seele weh aber langfristig hilft man mit nixtun mehr Tieren.

    Ich denke ein weiter wichtiger Punkt an der Aussage ist die Futterfrequenz. Also z.B. das was ich auf sieben Tage verteilt füttere auf einmal die Woche zu füttern. Dies sei besser, da es sonst zu ungesunden / unangenehmen Ketose (Art des Stoffwechsels) kommen würde.

    Mich stört an dem Argument, dass wenn Körner 24/7 angeboten werden, die Flauschies sich bei Hungergefühl entsprechend entscheiden können. Viele Vitamine (zumindes beim Menschen) können nicht gespeichert werden und der Überschuss wird über den Urin wieder ausgeschieden.

    Nabend liebe Ratteneckkler,

    heute bin ich zum ersten Mal über die Aussage täglich Frifu führt zu Diabetes und ist schlecht für die Verdauung gestolpert und ich kann hier dazu nix finden. Als jemand der täglich Frifu (fast ausschließlich Gemüse) nach den gängigen Empfehlungen füttert war das etwas befremdlich. Einmal die Woche sei gesünder.

    Nach einem bisschen Recherche scheint die Grundaussage dahinter, dass Ratten, da sie Granivore sind überwiegend Körner brauchen und aus Frischfutter wie Gurke nicht genug Nähstoffe ziehen (sich daran aber vollfressen) oder aber zuviel Gluckkose statt Kohlenhydraten aus süßen Sachen wie Karotte aufnehmen. Wenn man "Granivore Ratte" googelt findet man eine Seite die es erklärt, allerdings find ich ein paar Dinge unschlüssig/schwammig. Ist es nicht eher die Menge und die Zusammensetzung die zählt? Soviel wie da drei Ratten täglich gefüttert wird fressen hier fünfe nicht.

    Mich würde interessieren was ihr so davon haltet:

    Welche Gründe spreche für seltener Frifu füttern, welche dagegen?

    Was für Aussagen sind wahr und wo ist was zu oberflächlich betrachtet?

    Gruß Katrin

    Hallo,

    ich finde auch das ist ein echt schweres Thema. Allgemein schwingen die Gefühle bei der Tierhaltung immer sehr stark mit. Psychologisch betrachtet ist es besonders schwer einen Fehler oder supotimale Umstände einzusehen, wenn man für andere (hier die Fellnasen) und mit deren besten Intresse Entscheidungen getroffen hat. Klar viele zweifeln auch an sich, aber ist eine Entscheidung erst mal getroffen muss man damit leben und diese gegenüber sich selbst rechtfertigen. Dieses rechtfertigen ist ein wichtiger Selbstschutz, der es leider erschweren kann zu sehen was man verändern kann/ sollte. Bei manchen führt ein dagegenreden leider zu einer Verhärtung der Position. Da Leute sehr unterschiedlich sind gibt es auch nicht die eine Lösung. Bei Freunden weiß man evtl. wie sie gestrickt sind und kann das nutzen. Vielleicht hilft es, es mal anders zu sehen (Auf Youtube hab ich einen Schrankumbau gesehen, der 3-4 m lang war... Sowas will ich definitiv auch), Konsequenzen vorgeführt zu bekommen (Serena-t betreut gerade eine Ratte, bei der eine Trabo-Ini. wohl so richtig schief gelaufen ist), vielleicht gibt es jemanden auf den sie besonders hören (Wenn auf FB irgendwer was behauptet glaub ich erstmal nix, dagegen gibt es hier ein paar Leute wo ich fast alles glaube) oder wollen mit wissenschaftlichen Studien/Argumenten überzeugt werden. Denke eine gute Grundlage ist es erstmal, sich selbst gut zu informieren und zu wissen warum man bestimmte Dinge so macht und ab da kann man nur noch mit Fingerspitzengefühl dran gehen und im Extremfall das Vetamt informieren.

    lg Katrin

    PS.: Meine Gastmutter meinte bzgl. eines Frosches in einem winzigen Plastikbeckens "Ist doch egal, Tiere haben eh keine Seele." Da wust ich: Hier ist nix zu machen.

    Rudelgröße:

    Anfang 2018: 0

    Aktuell: 5

    Todesfälle:

    keine

    Eigene Ratten vermittelt:

    keine

    Neuzugänge:

    4: Das Quartett, meine ersten Ratten überhaupt, von Serena-t vermittelt.

    1: Einsame Lotte hat hier Freunde gefunden


    Dauerpflegegäste:

    keine

    Vermittlungsratten:

    keine

    Integrationen:

    eine

    TA-Kosten:

    300-400€

    OPs:

    keine

    Sonstige Krankheiten:

    - Atemwegsgeschichten/ Erkältungen mehrfach mit mehreren Tieren

    - Fellprobleme, trotz mehrerer Tests und Behandlungen Ursache ungeklärt, am 3. ist der nächste Termin


    Neuanschaffungen:

    Alles was Ratz so brauch: Maximus, Furrettower, Klappauslauf jede Menge Kuschelsachen, Näpfe, Häuschen (Kühlhaus im Sommer mocht ich besonders gern) usw.


    Nageschäden:

    Kuschelsachen, besonders dumm gelaufen ist es mit meine Lieblingsdecke, ist zu nah an den Käfig gekommen, jedemenge Kleidung.

    Fazit:

    Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so sehr in die Kleinen verlieben würde.

    Meine Wünsche/ Pläne fürs kommende Jahr:

    Ich wünsche mir, das endlich das Fellproblem gelöst wird und alle Gesund werden/bleiben.

    Ende Feb. /Anfang März möchte ich 2 junge Notis dazuholen, damit am Ende keine Oma durch eine schwere Integration durch muss. Wobei ich hoffe, das alle min. 3 Jahre alt werden ;)

    Hey Papiyu,

    könntest du deine Quellen für die Grundfläche nennen? Ist das erste mal das ich davon höre und auch hier im Forum ist immer noch 0,5qm angegeben. Mal davon abgesehen, dass der Tower 0.6qm hat. Er hat halt "nur" nicht den Meter in der Länge, was für wirklich viele sehr beliebte Käfige der Fall ist. Allerdings find ich den Käfig auch recht kurz, richtig Gas geben können die Kleinen da nicht.


    Das gesagt, den Käfig macht man einmal sauber und dann haßt man ihn. Da ich z.B. im Aufgebauten zustand nicht mit der Hand bis in alle Ecken komme ist auch das Spotcleaning fast unmöglich. Größere Häuser passen auch nicht durch die Türen.


    Zum Einstreu: Dick Zeitungspapier reicht und in den Klos etwas anderes, wo sie evtl. auch mal drinne graben können. Ratten schlafen gerne hoch oben. Meine Mäuse graben sich lieber ein, weshalb sie 'ne gute Streuhöhe brauchen. (Hab noch nie Mäuse gehabt.)


    In die Deckel kann man Löcher bohren und sie mit Kabelbindern festmachen. Wobei ich bei einem Hauptkäfig evtl. mir noch etwas nachhaltigeres überlegen würde.

    Wenn du nur drei willst sollten es drei Weibchen ODER drei Männchen sein, da du sonst Nachwuchs im dreistelligen Bereicherwarten kannst.

    Gemischte Gruppen sind nur möglich, wenn die Böcke kastriert wurden aber es sollten immer min. zwei von jeder 'Art' in jedem Rudel sein. Es gingen z.B. zwei Kastraten,zwei Weibchen oder aber drei Weibchen bzw. drei Männchen.

    Vielleicht liest du dir hier noch ein bisschen was durch. Ratten sind ziemlich Kosten- und Zeitintensiv. Auch gibt es viele Fehlinfos, weshalb man alles doppel Checken muss. Dieses Forum ist da aber eine gute Infoquelle.

    Hallo Mahari,


    ich finde es schön, das du dich noch mal vor Kauf der Tiere erkundigst, finde das machen viel zu wenige! Vielleicht liest du dir hier das ein oder andere noch durch- Die angepinnten Beiträge fand ich am Anfang super hilfreich.


    Hier ein paar meiner Gedanken zu deinem Text:


    1) Käfig


    Ich hab den Käfig als Urlaubskäfig. Von den Maßen her ist er ok und super leicht zu transportieren. Zum Einrichten und Putzen ist er trotz Extratür ein Alptraum und richtig gut für's Rattibeschmusen ist er auch nicht. Als Hauptkäfig wollt ich ihn nicht, als Urlaubskäfig ist er toll. Wenn du bei dem Käfig bleibst würd ich dir noch Extravollebenen und Türen empfehlen.


    2)Futter


    Bei einigen Sachen auf deiner Liste vermute ich, dass sie es nicht mögen werden(z.B. Heuleckerchen, da sie kein Heu fressen/verdauen können). Das Hauptfutter ist gut, das das wichtigste. Wenn sie den Rest nicht fressen, ist das kein Beinbruch. Auch gern gesehen sind verschiedene Babybreis, Katzenmalz und Dosenmais (alles Dickmacher!).


    3) Einstreu


    Die meisten Rattenhalter nutzen Zeitung oder Fleece als untergrund, da Einstreu i.d R. zu staubig ist. Das gleiche gilt für das Sandbad, wobei ich hier auch schon andere Meinungen zu gelesen habe. Du wirst vermutlich mehr Klos brauchen, ich hab insgesamt 3.


    4) Rattenanzahl: Mindestgruppengröße sind drei Tiere. Will dir jemand nur zwei verkaufen ohne über weitere Tiere zu sprechen besser rückwärts wieder raus gehen.


    4)Gegenstände:

    Trixie Food-Ball Achtung! bitte nicht verwenden, da die Ratten da den Kopf einklemmen können.

    Nagelschere: höchstens mal bei älteren Tieren notwendig, ein paar umgedrehte Fliesen helfen auch alles kurz zu halten.

    Kuschelsachen: Sehr beliebt sind hier Kuscheltunnel und Doppelhängematten aber ein aufgehängtes Trockenhandtuch wird auch gern genommen.


    Hoffe das hat geholfen,


    Gruß Katrin.

    So erste Woche mit Moltonkäfigauflagen und -hängematten überstanden. Finde es macht schon einen Unterschied. Insgesamt richt es zwar nicht weniger, aber die Hängematten, die immer am schlimmsten richen, sind deutlich geruchsarmer und das Fleece sieht auch besser aus. Die Böden unter den Auflagen ist auch sauberer. Aufgrund der Mehrkosten weiß ich nicht, ob es mir als Käfigunterlage besser gefällt aber für die Hängematten find ich es toll.

    *obsolet*

    Das wäre doch ein super Matchig.

    Möchtest du die Tiere für dich oder ist es ein "Kinderwunsch"? Ich finde für einen 6- jährigen Ratten nicht so ideal. Ratten sind dämmerungsaktiv und verschlafen fast den ganzen Tag. Für die Kids wird das schnell langweilig/nachts störed und für die Ratten ist die Geräuschbelastung, wiederholtes aufwecken und hecktische Bewegungen stressig. Auch ist es so, dass Ratten viel "erwachsene" Aufmerksamkeit brauchen (teure Tierarztbesuche, Hängematten waschen, Käfige gründlich reinigen, Integrationen usw.). Finde Ratten nicht für's "Kinderzimmer" geeignet.

    Hallo Willi,

    an sich haben fast alle Ratten Mykoplasmen, das ist kein Grund nicht neue Ratten dazuzuholen aber bei dem beschriebenen Gesundheitszustand ist eine Ini. evtl. zu stressig. Vermutlich kann da einer mit Seniorenerfahrung mehr zu sagen. Wenn dir dein TA das geraten hat, würd' ich den trotzdem wechseln.

    Die Kartonidee find ich gruselig. Kannst du dir nicht einen Urlaubskäfig leihen oder evtl. günstig einen Mehrschweinchenkäfig (da sie nicht mehr klettert wäre eine große Grundfläche vorzuziehen) o.ä. besorgen?

    Ansich sind drei Tage Urlaub schon kurz/stressig; da kann sie sich nimmer eingewöhnen aber da sie ganz alleine ist es evtl. die bessere Lösung. Vielleicht hat hier aber noch eine bessere Idee.