Alle Spielzeuglacke haben das Schaukelpferd als Symbol.
Auf DIN 71 3 würde ich aber definitiv bestehen.
Habe meinen auch einfach aus dem Baumarkt geholt, keine spezielle Marke.
Alle Spielzeuglacke haben das Schaukelpferd als Symbol.
Auf DIN 71 3 würde ich aber definitiv bestehen.
Habe meinen auch einfach aus dem Baumarkt geholt, keine spezielle Marke.
Das Ratteneck bietet eine Plattform zur Vermittlung und Suche von/nach Notfallratten.
Hier gelten folgende Regeln:
Unerlaubte Beiträge
1.1 Die Vermittlung
- von absichtlich vermehrten/gezüchteten Ratten
- wenn wissentlich eine Schwangerschaft in Kauf genommen wurde bei aus kommerziellen u./o. regelmäßig für Nachschub sorgenden Quellen ( Zoohandlung, Futtertierzucht .... )
- von sogenannten 'Freikäufen'
ist nicht erlaubt.
Das Verbot der Vermittlung von vermehrten/gezüchteten Ratten bezieht sich auf den Verkauf/die Vermittlung durch den Vermehrer/Züchter oder von ihm beauftragten Personen. Personen, die nicht mit dem Züchter in Verbindung stehen (z.B. Tierheime, Pflegestellen und ggf. Privatpersonen), dürfen diese Ratten jedoch vermitteln, solange sie diese nicht freigekauft haben oder den Züchter/Vermehrer auf eine andere Art unterstützen.
Ratten aus Laboren unterliegen nicht dem Verbot der Vermittlung. Sie dürfen vermittelt werden.
1.2 Die Suche nach Ratten
- zu Vermehrungs-, Zucht- und Verpaarungszwecken
- zu Verfütterungszwecken
ist nicht erlaubt.
Ich hatte immer einen flachen Stein. Dort haben meine immer drauf gepinkelt. Zusätzlich hatte ich noch Holzpellets im Klo. Auf den Etagen hatte ich immer nur Fleecedecken/Zeitung.
Ich denke schon, dass es ein großer Beitrag ist, wenn man in dem Klo etwas anderes hat als auf den Etagen. Einfach damit den Ratten der Unterschied klarer wird.
Immer täglich die Köttel einsammeln und ins Klo werfen - irgendwann machen die meisten es dann selbst.
Zu Zeiten in denen keine Öffis fahren schlafen ein Großteil der Menschen. Die bekommen die Not der Ratte dann nichtmal mit. Ich sage nicht, dass man bis zum nächsten Bus warten und hoffen, dass die Ratte bis zum nächsten Bus überlebt, aber ich bin mir sicher, dass du in so einer extremen Situation eine Lösung findest - das ist ja eher die Ausnahme, dass es sich um eine akut lebensbedrohliche Sache handelt.
Mach dich nicht fertig - niemand ist "perfekt" und ich denke du bist perfekt imperfekt. Ich denke du machst das ganz toll. 🙂
Das tut mir sehr leid.
Ich bin mal aus Versehen auf einen Schwanz getreten. Das war natürlich nicht so dramatisch wie bei dir, aber dennoch kann ich aus eigener Erfahrung sagen - es war ein Unfall. Ich kann nachvollziehen, dass es ganz schrecklich für dich sein muss. Die Kleinen sind aber auch einfach so flink...
Fühl dich gedrückt.
Okay, dann halte ich mich zukünftig mit der Aussage zurück.
Danke euch.
Irre ich mich KerstinVanessa?
Soweit ich weiß sind in SSSR die Proteine auf pflanzliche Weise enthalten und B12 soll auch abgedeckt sein. So war meine Kenntnis.
Ich lasse mich wie immer gerne belehren, falls ich Unrecht habe.
Noch zu deiner einen Frage:
Ratten finden Tapete super. Ich habe noch keine kennengelernt, die nicht gern an Tapete gehen.
Beschäftigung im Auslauf unterdrückt nicht den Drang nach Freiheit und die Neugier auf "Draußen". Möglicherweise versuchen sie sich so, durch die Wand zu nagen 🙃
Ratten brauchen täglich Auslauf. Natürlich kann man mal eine Ausnahme machen, aber regelmäßig sollte der tägliche Auslauf nicht ausfallen! Zudem, wie schon gesagt, kann mehrmals tägliche Medikamentengabe nötig sein und während Integrationen (die früher oder später bei jedem Rattenhalter Thema werden) benötigt es Wochen, wenn nicht Monate in denen möglichst täglich integriert werden muss.
Mit den Semesterferien: Ich denke, dass ein Umzug u.U. kein Problem ist. Es kommt aber drauf an. Zug oder Auto? Wie lange Fahrt? Kommt der Käfig mit? Hast du zuhause einen geeigneten Standort für den Käfig, sowie Platz für einen sicheren Auslauf? Tierarzt sollte dort auch verfügbar sein.
VG
Hi,
ich hatte auch einen Eigenbau.
Meine besten Erfahrungen habe ich gemacht mit vorbeschichtenen Holz (also wie es z.B. bei Ikea-Möbeln ist) und diese dann 3x mit Sabberlack/Spielzeuglack DIN EN 71 lackieren (um auch nicht lackierte Stellen zu schützen). Der große Nachteil daran ist aber, dass sobald die Nasen irgendeine Kante gefunden haben, die man annagen kann Urin oder anderes direkt ins Holz einzieht. Ich habe sehr lange damit gekämpft und immer weiter versucht keine "greifbaren" Kanten im Käfig zu haben. Sobald auch nur ein wenig Urin ins Holz gezogen ist hat man eigentlich verloren geruchstechnisch.
Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass Eigenbauten immer teurer sind als Gitterkäfige und auch mehr Aufwand machen. Auf dem ersten Blick ist es günstiger, aber man muss immer etwas ausbessern, nachlackieren, oder was auch immer. Im Endeffekt über die Jahre gesehen war mein XL viel günstiger, auch wenn die Anfangsanschaffung sehr viel teurer war.
Ich denke auch, dass das Reinigen viel weniger Aufwand erfordert bei den Gitterkäfigen. Ich hatte in meinem 2 zusätzliche beschichtete Platten die ich nur an den Seiten noch extra lackieren musste. Das war so sehr gut. Von dem Holz ist es aber tatsächlich auch mein Eindruck, dass man die Hinterlassenschaften schwerer abbekommt. Wir hatten aber immer Zeitung und Fleecedecken drauf, sodass eher kaum direkt aufs Holz kam.
Im Nachhinein würde ich keinen Eigenbau mehr anschaffen.
Ich habe 1x die Woche eine Komplettreinigung gemacht. Das beinhaltete dann auch Decken und Hängematten-Waschen. Ansonsten täglich Klos gereinigt und schmutziges Nistmaterial nach Bedarf gewechselt. Geruchstechnisch sind wir mit den Zeitungen und Fleecedecken ganz gut gefahren. Die Fleecedecken sind schön weich, nehmen aber keine Flüssigkeit auf - die sickerte dann auf die Zeitung. Aber das empfindet ja jeder anders.
Hast du denn eine Toilette?
Bei uns hat das ziemlich zielsicher funktioniert, sodass kaum woanders hingepinkelt wurde. So hab ich alle 1-2 Tage die Toilette aufgefrischt. Hatte Holzpellets drin und einen flachen Stein.
Gegen Markieren hilft das natürlich nicht. Aber umso mehr man putzt umso mehr markieren sie.
Als Unterlage hatte ich einfach nur Zeitung mit einer Fliesdecke drauf. In den Häuschen hatte ich dann noch bisschen mehr Zeitung drin (auf der Fliesdecke), da sie sich bei Müdigkeit nicht die Mühe gemacht haben aufzustehen. Aber da hab ich täglich das Nistmaterial aus den Häuschen erneuert, die Toilette aufgefrischt und gut war. Das wiederum ist wahrscheinlich nicht zufriedenstellend, wenn wirklich überall hingepinkelt wird.
Ich habe nie an Gemüse gespart und auch viel Gurke gegeben und sowas. Finde jetzt nicht, dass es "zu viel" klingt.
Du Kannst natürlich den Urin testen, aber Ammoniak riecht immer unangenehm beißend. Da wird dir vermutlich auch keine Unterlage die eine Woche liegt helfen.
Hi,
ich wüsste jetzt auch nur Leipzig und Berlin.
Manchmal unterstützen die Rattenhilfen bei dem Transport, aber da würde ich jetzt nicht drauf wetten.
Du könntest dich ja einfach mal an die Rattenhilfen wenden und das Problem schildern.
Meistens findet sich dann eine Lösung.
Tierheim wäre natürlich immernoch besser als wenn sie jetzt den Rest ihres Lebens alleine sitzen muss, aber ich würde Rattennothilfen immer bevorzugen, weil die die Kontakte haben und Tierheime meist nicht so gute Kenntnisse haben.
VG
Ich habe das immer für kranke/alte Tiere gegeben, oder tatsächlich auch als Abwechslung im Auslauf.
Für die Kranken/Alten habe ich es einfach nur in Wasser eingeweicht und mit einen Löffel zerdrückt. Bisher hat es jeder immer gefressen.
Das Futter ist vollwertig. D.h. bis auf Frischfutter muss man nichts anderes geben. Allerdings ist es, wie ich finde, langweilig auf die Dauer. Deshalb habe ich dies auch nie für die nicht kranken, nicht alten benutzt. Bei stark selektierenden Ratten (die sich nur die Dickmacher aus dem Futter rauspicken) ist es aber auch eine gute Alternative um Übergewicht zu vermeiden.
Das reguläre Durchchecken mache ich nicht ab den ersten Tag, wenn sie ankommen (da ich die Ratten immer von Notstellen bezogen habe wurde dies vor der Ankunft schon gemacht - es ist also nicht so, dass sie sich selbst überlassen werden über einen langen Zeitraum). Ich mache es dann, wenn wir beide ok damit sind. Es ist ja auch nicht so, dass der Regelfall Wochen dafür braucht, wenn man sich da intensiv mit beschäftigt. Du stellst es so dar, als ob die Ratten Ewigkeiten in ihren verschmutzten Käfigen sitzen müssen, nicht begutachtet werden, nicht zum Tierarzt können und sowieso irgendwie vernachlässigt werden, nur weil ich es nicht ERZWINGE und deshalb vielleicht ein paar Tage länger brauche als du. Du kannst das natürlich machen wie du willst, aber überdramatisieren nützt an dieser Stelle auch irgendwie nichts.
RattisDum Selbstverständlich sollte es das Ziel sein die Ratten händelbar zu machen. Aber bevor ich eine Ratte auf meinen Schoß zwinge würde ich wie schon vorgeschlagen das Trabo-Taxi üben. Da hat man alle Probleme mit gelöst.
Und wenn der Tierarzt nötig ist bevor das klappt, dann muss man in den sauren Apfel beißen und sie gegen ihren Willen dort hin bringen. Ausnahmen bestätigen die Regel, genauso wie deine Ratte die ihre Medis nicht fressen wollte. Auch gibt es wie von Kerstin beschrieben Extremfälle, denen mit Abwarten und Tee trinken nicht viel geholfen ist.
Aber im Regelfall finde ich deine Methode fragwürdig. Für Integrationen nehmen wir uns Wochen und Monate, aber für den Menschen muss alles innerhalb von Tagen gehen. Und klar, wenn du sie jeden Tag zu etwas zwingt kehrt vermutlich Routine ein. Aber Vertrauen? Naja, vielleicht haben wir ja eine unterschiedliche Auffassung davon was Vertrauen bedeutet.
Also ich würde die Ratten definitiv nicht auf den Schoß setzen, "egal ob sie wollen oder nicht". Vertrauen erzwingt man nicht. Manche Ratten mögen es auch einfach nicht, egal ob Vertrauen oder nicht.
Alles davor gesagte macht aber Sinn: Vor den Käfig setzen, reden, Futter von der Hand anbieten (unbedingt das Futter auf den Handrücken der verschlossenen Faust legen, Verletzungsgefahr!), usw.
Irgendwann sollten sie sich für den Auslauf interessieren in den man sich setzen kann. Wenn sie von selbst auf einen rumklettern, entweder im Auslauf oder auf die Hand vom Käfig aus - möglicherweise wieder Futter anbieten - ist das sehr gut. Aber erzwingen würde ich das niemals. Man läuft stattdessen Gefahr eine "Ok, ich kann mich nicht dagegen wehren, egal wie oft ich es versuche, dann muss ich es wohl aushalten"-Situation schafft, was alles andere als Vertrauen ist.
Ich sehe da kein Problem, wenn der Auslauf wirklich sichergestellt ist. Und deine Ma kann ja mal einfach alle paar Tage etwas Neues im den Auslauf stellen. Zerknüllte Klorollen mit Futter drin oder eine flache Wasserschale mit Erbsen drin oder sowas. Das würde etwas Abwechslung schaffen.
Da der Mensch kein Rudelmitglied ist und auch nie sein wird, denke ich, dass sie diese 3 Wochen ohne viel menschlichen Kontakt keine Probleme haben werden. Manche haben ihre Ratten ja sogar in Räumen die nicht unbedingt am Alltag beteiligt sind und die Ratten sind ok damit.
Bringen sie ihren eigenen Käfig mit? Dann würde ich gar kein Problem sehen.
Ich kann mich in allem Gesagten nur Kroko anschließen. Außerdem möchte ich hier anmerken, dass die Zucht von Dwarfs ein noch höheres Qual-Potential hat also "normale" Zucht sowieso schon. Nicht zu selten stimmen die Proportionen nicht, z.B. kann es passieren, dass nur die Beine "dwarf" sind und diese dann einen viel zu großen Körper tragen müssen. Das sollte man wirklich wirklich wirklich nicht unterstützen, selbst wenn man dann von dem Züchter eine Ratte mit "richtigen" Proportionen erhalt.
Ich möchte an dieser Stelle nur betonen, dass Ratten KEINE LAUFRÄDER bekommen sollten. Auch bei Dwarfs ist das Verletzungsrisiko einfach zu groß. Ein ordentlicher, langer Auslauf ersetzt dies sowieso.
Ich verstehe nicht wieso es Dwarfs sein müssen. Auch normal-große Ratten sind süß. Ich bin mir auch sicher, dass Dwarfs nicht weniger riechen und auch nicht weniger Arztkosten mit sich bringen. Sie brauchen ebenfalls einen großen und abwechslungsreichen Auslauf, und einen großen Käfig. Das Thema Integration ist ein ganz anderes. Versucht man später normale Ratten mit Dwarfs zu vergesellschaften kann dies extrem gefährlich werden, weil die Dwarfs so klein wie Jungtiere sind, aber sich absolut nicht so verhalten. Körperlich können sie den "normalen" nichts entgegen bringen.
Viele Rattenhilfen und Tierheime haben Ratten die ein neues Zuhause suchen. Da sind auch Jungtiere dabei, falls es dir darum geht, dass du keine Ausgewachsenen aufnehmen möchtest.
Also, alle 6 zu nehmen, kommt für mich nicht in Frage. A weil ich dann zu viele Ratten hätte und ich gebe ja jetzt schon Unsummen für den Tierarzt aus und B gerade weil sie alle älter und somit potentiell Patienten sind.
Ich wollte nicht sagen, dass man jede Anzahl Ratten stämmen können sollte. Habe ja auch Handlungs-Alternativen geschrieben die mir in den Sinn kommen.
Da es für die meisten hier kein Problem ist, einfach mal 6 Ratten dazuzuholen, frage ich mich schon, warum die armen Würmer noch im Tierheim sitzen müssen?
Sie werden alle dort sterben und unweigerlich bleibt dann ja eine zurück!
Es gibt einfach zu viele Ratten in Tierheimen oder anderen Abgabestellen. Egal wieviel du, wir, alle aufnehmen.... es warten immer unzählige Ratten auf ein zuhause. Häufig ist es ja auch eine Frage des Standortes. Die meisten Personen werden Ratten suchen, die in einem bestimmten Radius ihres eigenen Wohnortes abholbar sind. Das schränkt natürlich die potentiellen Abnehmer ein. Umso mehr das Tierheim im Abseits liegt umso geringer die Vermittlungschancen. Ich habe schon das ein oder andere Mal erlebt, dass Ratten von Tierheimen von Notrattenhilfen aufgenommen worden sind, weil man dort die Vermittlungschancen als wesentlich höher eingestuft hat. Aber das ist natürlich wieder eine Frage der Kapazitäten, die eben überall knapp sind.
An deiner Logik gibt es aber auch einen Haken: Angenommen von den 6 sterben 3 wären ja nur noch 3 übrig, die vermutlich leichter zu vermitteln sind. Da ist dann der nächste Gedankengang, ob es in dem Beispiel nicht besser gewesen wäre direkt 3/3 zu trennen um die Vermittlungschancen zu erhöhen oder ob man weiter die Hoffnung lebt das ganze Rudel vermitteln zu können. Das ist dann wieder die schwierige Frage bei der auch ich zwiegespalten bin, wie schon gesagt. Was man natürlich auch ganz klar sagen muss: Jede Ratte die weniger im Tierheim ist gibt Platz für neue Notzugänge. Das ist mit Sicherheit auch nicht zu vernachlässigen.
Es gibt viele Gründe dafür oder dagegen zu sein. Vermutlich ist es das Gesamtbild was man betrachten muss um diese Frage für sich selbst zu beantworten. Und zusätzlich ist dies eine Frage zu der es keine Lehrbuch-Antwort gibt.
Hi,
Ich bin bei dem Thema ebenfalls sehr zwiegespalten.
Nur 2 zu nehmen empfinde ich als extrem unfair, weil man ja nie weiß wie lang die Inti geht.
Und auf der anderen Seite wäre es katastrophal, wenn nur 2 im Tierheim zurück bleiben. An der Stelle ist aber meine feste Meinung, dass 1 oder 2 Ratten den Braten nicht fett machen und es kein Problem sein sollte statt 3 Ratten 4 oder 5 zu nehmen.
Für mich kommt es also auch auf die Rudelgröße an. Trennen von 10 Ratten durch Abnahme von 5? Finde ich vertretbar. Abnahme von 2 bei einem 4er Rudel? Nogo.
Ich habe aber auch Bedenken, dass das Tierheim nicht genug Zeit hat um die Rudeldynamik zu bestimmen. Das macht das Erkennen von besten Kumpels z.B. schwierig. Wenn die dann getrennt werden ist es schlimm.
Andererseits ist die aktuelle Unterbringung ein weiterer Punkt. Die Tierheime haben ja kaum Kapazitäten und häufig fehlt das Wissen über Ratten. An der Stelle meine Zwiespaltikkeit... ist eine eher schlechte Unterbringung ein Argument für das Trennen eines harmonischen Rudels? Das wirft weitere Fragen auf, z.B.: Ist das Rudel wirklich harmonisch? Es ist ja bekannt, dass Ratten in Not-/Extremsituationen in der Lage sind Artgenossen zu tolerieren, aber nur um selbst auch zu überleben (siehe Trabo-Inti). Das heißt aber noch lange nicht, dass auch akzeptiert wird. So kann es sein, dass nach der Eingewöhnung im neuen Heim plötzlich unvorhergesehene Auseinandersetzungen auftreten. Das ist aber ein Was-Wäre-Wenn-Spiel, das man nicht gewinnen kann, weil man diese Frage niemals im Voraus beantworten kann. Ein weiterer Gedankengang meinerseits ist, dass ich mich im Leben nicht soweit in die Ratte versetzen kann um zu beurteilen, ob die Unterbringung oder der Verlust von ein paar bekannter Mitbewohner für sie (mental) das größere Problem sind. Der physische/körperliche Aspekt ist da schon etwas klarer definiert und nachvollziehbar.
Und dann ist da mein Bauchgefühl, welches grundlegend gegen eine Trennung ist. Stattdessen appelliert mein Verstand zu der Abnahme von mehr als ursprünglich gesucht. Wenn die Ratten schon länger als ein Jahr dort sitzen ist es ja häufig auch so, dass sie nicht mehr die jüngsten sind. So fies es klingen mag, aber: Da ist die Zeitspanne mit mehr Ratten als geplant ja überschaubar. Und selbst wenn sie jünger sind wissen wir alle, dass das Leben ganz schnell zuende sein kann, egal welchen Alters. Es schadet nie ein größeres Rudel zu haben.
Und wenn einem das dann doch zuviele Ratten sind findet man auch andere, passend große Rudel. Das nützt dann den betroffenen genannten Ratten dann zwar nichts, aber immerhin werden sie nicht getrennt.
Denke das ist ein sehr schweres Thema.