Beiträge von Anonymiss

    Hi,

    ich haue auch alles bei 60 Grad in die Maschine, bisher ist nix eingelaufen. Ich nutze feinmaschige Wäschenetze um zu vermeiden, dass etwas in die Maschine gelangt und das funktioniert gut. Ich benutze nur Hygienespüler, kein zusätzliches Waschmittel.

    VG

    ~ Ano

    Es gibt, glaube ich, keine wirkliche Alternative zu Spielzeuglack. Wenn man mehrere Schichten (bei meinem Eigenbau waren es 3-5 Schichten) lackiert ist es eigentlich sehr beständig. Bei so langfristigen Sachen würde ich auch nach jeder Schicht anschleifen, das erhöht die Haltbarkeit nochmal. Wichtig ist es wirklich jede kleine Ritze damit zu versiegeln, ansonsten gammelt dir nach kürzester Zeit alles weg.

    VG

    ~ Ano

    Jetzt muss ich mich an einen Beitrag erinnern bei dem es um die "schlimme Chemie"in den Impfdosen gegen Covid ging.

    Jemand listete dann eine Reihe von vielen Inhaltstoffen mit ihren eigentlichen Namen und fragte, wie diese Inhaltsstoffe denn zu bewerten wären. Darauf sind dann direkt ein paar Querlenker angesprungen und haben sich über all die Chemie beschwert.

    Als sie dann darauf hingewiesen worden sind, dass dies die Inhaltsstoffe eines Apfels sind war Ruhe 😂

    Ich habe das auch so gelesen, also dass die Nahrung in Bezug auf die Abnutzung der Zähne irrelevant sind.

    Ich mache es aber auch nur nach Symptomen aus: Gleichgewichtsstörung? Im Käfig noch mehr auf Fallhöhe und Erreichbarkeit achten. Ratte nimmt ab? Wenn die Ratte das Korn nicht mehr halten kann steige ich auf SSSR Brei um, so ist sichergestellt, dass die Ratte alle Nährstoffe bekommt, die sie braucht. Wenn zwar gefressen werden könnte aber trotzdem ein Gewichtsverlust da ist würde ich z.B. Babygläschen zufüttern. Ratte bekommt HHL? Vitamin B und ggf. Metacam. Prophylaktisch gebe ich allerdings nichts.

    Hallo,

    so ganz klar ist mir dein Problem nicht.

    Wenn ich es richtig sehe brauchst du einfach nur eine gescheite Auslaufabsperrung oder? Kauf dir einfach Song Mics oder bau dir eine Absperrung aus Holzplatten. Prinzipiell würde man auch einfach mit großer Pappe eine Absperrung bauen können.

    Wenn du 80cm bis 1 Meter hohe Absperrungen hast kann niemand drüber springen. Gitterabsperrungen sind natürlich Quatsch, da klettern die einfach hoch.

    In deinem Bad kannst du auch z.B. Holzplatten, Pappe oder Song Mics benutzen um die Schränke o.ä. unerreichbar zu machen. Wäre ich sowieso vorsichtig mit, wenn du nicht unbedingt Nagespuren an den Möbeln haben willst. Dann lieber absperren.

    Auch solltest du darauf achten, dass Pflanzen, Elektrokabel usw. ebenfalls unerreichbar sind und keine Absturzstellen verfügbar sind. Nischen würde ich ebenfalls immer dicht machen, nicht dass sie sich dort verkriechen und man nicht mehr dran kommt.

    Für einen erleichterten Transport kannst du die Trabo-Methode üben:

    Ziel ist es, dass sie vom Käfig selbstständig in die Transportbox gehen. Dafür die Box an den offenen Käfig halten, etwas leckeres reinlegen. Das immer wiederholen, bis sie irgendwann sogar ohne Leckerli rein gehen. Kann etwas Geduld erfordern, aber sie scheinen ja so schon Vertrauen aufgebaut zu haben. So spart man sich das Einfangen. Dass sie raus wollen und neugierig sind ist doch super. Wenn sie jung und quirlig sind muss man natürlich schnell sein, bevor sie ausbuchsen, aber vielleicht hilft die Trabo auch dabei.

    VG

    ~ Ano

    In meinem XL sind die Ebenen zwischen 30 und 40 cm im Abstand und sie können sich aufrichten Judith_München. Was hast du denn für riesen Monster, die das nicht können 😉 Ist sicher auch eine Frage der Gestaltung - wenn man alles restlos vollstellt und vollhängt, sodass sie sich wegen der Einrichtung nicht aufrichten können ist das sicher ein Faktor. Der XL lässt mir genug Spielraum.

    Vor ein paar Jahren gab es bei mir einen schrecklichen Todesfall, noch im Eigenbau, bei der die Tierärztin sicher war, dass es ein Sturz gewesen sein muss. Wissen kann man es natürlich nicht, ich habe es nicht gesehen. Aber der arme Kerl ist jämmerlich an inneren Blutungen verreckt (anders lässt sich das echt nicht beschreiben), habe ihn morgens gefunden mit Blutungen aus Nase und Maul und trotz Rettungsversuchen ist er innerhalb eines Tages daran verstorben (und das war ganz sicher kein schöner Tod). Jedenfalls hab ich seit da an doch sehr feine Fühler was Fallhöhe angeht, selbst wenn sich nicht zu 100% garantieren lässt, dass der Fall wirklich sturzbedingt war. Aber das will ich wirklich nicht nochmal erleben müssen und ich will auch nicht, dass einer Ratte nochmal passiert (selbst wenn man es einfach als Pech abtun kann). Natürlich kann eine Ratte sich, wenn sie blöd aufkommt auch bei 40cm verletzen, aber irgendwo muss man ja eine Grenze ziehen und ich stecke meine lieber etwas niedriger als zu hoch, wegen zuvor beschriebenen Fall. Möglicherweise bin ich aber auch paranoid geworden 😊

    Aber natürlich kann man auch statt einer Volletage mit anderen Dingen die Fallhöhe sichern, aber zuviel Lauffläche gibt es m.M.n. nicht, eher im Gegenteil.

    Abgesehen zu den bisher Gesagten muss man auch immer bedenken, dass alte oder kranke Ratten gar nicht mehr groß klettern können. Die sitzen dann ganz unten auf ihrer einen Ebene, weil sie keine andere erreichen können. Ist das sinnvoll? Definitiv nicht.

    Deshalb lieber im Vornerein praktikable Ebenenübergänge wie Rampen zur Verfügung stellen, mehrere Volletagen anbieten, um Fallhöhe zu verringern und Lauffläche zu erweitern.

    Ebenen sind nicht sinnlos. Ratten müssen laufen können. Sie sind zwar gute Kletterer, aber sie sind ebenfalls sehr gute Läufer. Einige sagten es ja schon - der Kletterwahn lässt bei den Meisten früher oder später auch nach.

    Wenn man Rampen (oder andere Übergänge) hat die höher als 30-40cm führen hat man wieder eine Absturzgefahr, die zu bedenken ist. Einmal mit dem Artgenossen gerauft auf der Rampe und abgestürzt und doof gelandet - schon kann Lebensgefahr herrschen.

    Man kann auch mit den Vollebenen auf 30-40cm Klettermöglichkeiten schaffen. Eine vertikale ist da nicht vorausgesetzt.

    Nach meiner Meinung hat man da im Auslauf bessere Möglichkeiten Kletterangebot zu schaffen ohne das Leben der ein oder anderen Ratte zu beschwerlichen oder zu gefährden.

    VG

    ~ Ano

    Ich hab es ganz zu Anfang auch mit Chinchills Sand gemacht und muss sagen, dass mir das eindeutig zu staubig war.

    Auch finde ich, wenn man den Sand mal in den Händen reibt, dass es viel zu viele scharfkantige Körner gibt.

    Würde ich also auch von absehen.

    Zitat

    vor 2 Stunden schrieb everydayrat: Wie grenzt du den Auslauf jetzt ab?

    Ich hab mir Holzlatten gekauft und 1m x 50cm große "Fenster" bzw. Rahmen gebaut. Ursprünglich wollte ich diese dann mit Plexiglas bestücken, aber das war mir zu teuer. Ich habe dann stattdessen dicke PVC Folie drüber gespannt und die Ecken mit Lochblech gesichert. Jeweils 2 Rahmen habe ich dann mit Scharnieren versehen. Als Verschluss habe ich Klettstreifen auf die jeweiligen Rahmen getackert. Ich habe gerade keine Fotos zur Hand, aber in meinem Inti-Tagebuch sind einige zum besseren Verständnis.

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    Hi,

    Ratten lieben Tapete... Nachdem mir die Monster nicht nur die Tapete von der Wand gezogen, sondern auch die Fußleisten zerstört haben habe ich mich dazu entschieden nur noch einen abgegrenzten Bereich als Auslauf anzubieten. Die Abgrenzung kann man z.B. aus Holz, Plexiglas, dicker Pappe oder eben Songmics gestalten. Letztere wurden bei mir aber auch innerhalb kurzer Zeit zerlegt, hatte sie allerdings für einen anderen Zweck.

    Ich habe schon von Versuchen gelesen bei denen Personen die Tapete mit Elefantenhaut und Sabberlack bearbeitet haben. Beides soll wohl bedingt geholfen haben (ich weiß nicht, ob Elefantenhaut gesundheitlich unbedenklich ist und Holzlack auf einer Tapete stelle ich mir auch wenig förderlich vor). Versuche mit Essigwasser o.ä. haben nie funktioniert.

    Also n.m.M. schützt man die Tapete nur, indem man sie mit anderen festen Material ver- oder bedeckt.

    VG

    ~ Ano

    Zitat

    vor 18 Minuten schrieb Wolfherz: Bzw wenn Fisch, dann nur gekocht und ohne Gräten 🙂

    Und wenn es Fisch sein muss, dann auf größere Fischarten verzichten. Die ernähren sich von sehr vielen kleineren Fischen und können dadurch Quecksilber-belastet sein.

    Und wie schon gesagt, wegen des Proteines sollte man das Verfüttern von Fisch wenn überhaupt in sehr kleinen Mengen halten - die Menge macht nämlich das Gift. Dabei auch im Auge behalten, was man auch so schon an Proteinen gibt- das summiert sich schnell auf. Und bei so kleinen Fischen ist es sicher sehr aufwendig alle Gräten zu erwischen.

    Ich würde es auch nicht machen.

    VG

    ~ Ano