Beiträge von KerstinVanessa

    Wir haben aktuell den Kaktus und einen höheren, klappbaren Kratzbaum, auf dem Vince gerne schläft. Ein langer Korkast führt von dort runter und ich hatte noch nie Sorge, dass da Jemand runter fällt. Die Jungs können auch an der Seite hoch oder runter klettern.

    Während der Inti bin ich nicht mit dabei, da sollen sich die Nasen miteinander beschäftigen. Ab Sessions 1,5 h aufwärts gibt es auch nur noch gemeinsam Auslauf.

    Im regulären Auslauf setze ich mich immer Mal wieder dazu, das kann 10 Minuten sein oder auch Mal 40 Minuten. An anderen Abenden bin ich gar nicht dabei oder nur kurz.

    Zum Vergleich, mein Käfig hat 2,4 Quadratmeter.

    Das ist echt zu klein für vier Mädels, die wollen ja auch Mal richtig rennen. Ich verstehe, wenn ihr aktuell nicht mehr habt, aber bedenkt, dass Ratten eine nicht so große Lebenserwartung haben und bis zum Frühjahr ist es echt noch lang.

    Wenn ihr das Wohnzimmer oder ein anderes größeres Zimmer rattensicher machen könnte, überlegt euch, ob das eine Alternative wäre.

    Hm. Ich habe schon 2,5+ Jahre alte Opas zu ein Jahr jüngeren Herren vergesellschaftet. In der Regel liefen die einfach mit, es gab keine großen Kämpfe. Von daher würde ich mir keine Sorgen machen.

    Die einzige schlimme Situation war ein dominanter Opa, der mit dem jüngeren Chef nicht zurecht kam. Das endete leider nicht gut für ihn. Da ist eben etwas Feingefühl gefragt.

    Meine Erfahrung mit sehr alten und gehandicappten Opas ist die, dass du dich den Tieren anpassen solltest. Einer meiner Ur-Opas mit HHL und Tumoren bestand darauf, seine letzten Wochen auf der obersten Etage zu verbringen. Es gab natürlich überall Rampen, sodass er hätte wechseln können. Manchmal hat er das gemacht und schlief dann eine Etage tiefer. Zwei andere Ur-Opas, beide mit HHL, suchten sich selbst die unterste Etage aus.

    Wichtig ist, dass es auf der bevorzugten Etage Wasser und Futter gibt, große Häuser mit Raum zum umdrehen und mit großen Eingängen ohne Stolpermöglichkeit.

    Das Rudel kam bei den Opas immer gerne zum Kuscheln vorbei.

    Was jackycis schreibt kann ich nur bestätigen. Viele Opas blühen in Gesellschaft jüngerer Ratten richtig auf. Mein Jin, 2 Jahre alt, freut sich, wenn er mit seinen viel jüngeren Kumpels das Wohnzimmer entdecken kann. Sein gleichaltriger Kumpel ist dafür weniger zu haben.

    Zum Carlos: Die Wannen messen 45 x 80 cm, das ist als Grundfläche nicht ausreichend. Der Hersteller gibt hier nur den oberen Wannenrand an, der gerade so der geeigneten Grundfläche entspricht. Aber die Ratten laufen ja unten in der Wanne...

    Der Alex braucht zwei Volletagen, was man bei der Platzierung der beiden Türen nur schwer hinbekommen dürfte.

    Das wäre dann im genannten Fall im Ermessen des Halters gewesen, den Wohnraum entsprechend zu sichern. Das hilft dann allen, auch den Ratten.

    Um es noch einmal zu sagen: Sichert Steckdosen und Kabel bzw. unterbindet den Zugang dazu.

    Ich persönlich denke, dass es sonst schwer wird, an dieser Stelle sämtliche Eventualitäten abzudecken.

    Danke!

    Jep, das ist richtig, kenne beide. Allerdings glaube ich auch, dass beide dazu geeignet sind zu verhindern, dass eine Ratte da an den Strom kommt. Persönlich habe ich die, die die Steckdose komplett blockieren. Ich habe einen Stecker kopfüber in der Steckdose stecken, da kommt niemand ans Kabel, auch nicht die ganz Großen. Wenn ich staubsaugen will nehme ich den Stecker raus.

    Am besten probiert ihr unter Aufsicht selber aus, was für euch und eure Nasen passt.

    Grundsätzlich rate ich euch aber dazu, einen gesicherten Auslauf ohne irgendwelchen Zugang zu Steckdosen oder Kabeln zu haben.

    Wenn ihr ein Rattenzimmer habt überlegt, wie ihr Steckdosen permanent abdecken könnt, z. B. durch das allseits beliebte Stecksystem von SongMics o.ä. In meinem regulären Auslauf verdeckt z. B. ein Hocker die mit Kindersicherung blockierte Steckdose, weil ich da nicht ständig dabei bin

    Interessanter Gedanke. Schaden tun sie definitiv nicht Ich weiß allerdings nicht, was für Kindersicherungen du meinst. Die, die ich habe, von einem von zwei sehr bekannten Drogeriemärkten, verhindern zu 100 Prozent, dass ein Ratten-Schwanz, oder eine Nase, da rein gerät. Gebe gerne den Link dazu weiter.

    Kurz zusammengefasst: Achtet bitte darauf, dass Steckdosen eine Kindersicherung haben und räumt Kabel außer Reichweite eurer Ratten. Am Besten habt ihr einen gesicherten Auslauf, in dem es weder Steckdosen noch Kabel gibt. Der Käfig sollte selbstverständlich auch ausbruchsicher sein.

    Habe hier schon mehrere Kabel ziehen lassen müssen....

    Hi, Blechdosen würde ich auch nicht empfehlen.

    Eine weitere beliebte Plastikalternative sind die sogenannten Sputniks, die entweder am Dach und den Wänden des Käfigs befestigt oder freistehend verwendet werden können.

    Außerdem hänge ich größere Metallkörbe unter dem Dach auf, ausgelegt mit Zeitung und Küchentüchern aus Stoff. Es gibt auch welche, die vorne niedriger sind und so einen einfacheren Einstieg ermöglichen.

    Aber: Persönlich würde ich den gemeinsamen Käfig beim Zusammenzug so neutral wie möglich einrichten und weder Zubehör der Neuen noch des Stammrudels verwenden.

    Ich verwende meist zum Anfang sehr große Holzhäuser für Kaninchen mit mindestens zwei wirklich großen, breiten Eingängen. So können rangniedrige Tiere einfacher ausweichen bzw. falls es noch Konfliktpotential gibt, können sich die bedrängten Tiere eher verziehen.

    Diese großen Häuser tausche ich später meist gegen kleinere, gemütlichere Holzhäuser aus und lasse sie bis zur nächsten Inti nach einer gründlichen Wäsche im Keller auslüften.

    Sputniks verwende ich am Anfang als Cabrios, sodass auch hier schnell geflüchtet werden kann.