Beiträge von jackycis

    Halli hallo, kurze Frage: Wir haben ja im Moment nur drei Weibchen, die noch recht jung sind (5 Monate alt). Ich würde das Rudel allerdings gerne früher oder später um zwei bis maximal drei Tiere erweitern, damit wir nicht so schnell in die Situation kommen, ein Pärchen auf Zeitdruck integrieren zu müssen. Ich dachte mir, dass es sicher einfacher ist, zum ersten Mal in eher jüngerem Alter (6-12 Monate) zu integrieren, weil das den Tieren eventuell leichter fällt als im Alter. Und wenn es dann wieder passieren sollte, kennen sie die Situation schon ein wenig. Außerdem soll die Rudeldynamik bei mehr als drei Tieren besser sein. Ich weiß nicht, ob ich uns eine Integration schon zutraue, aber ich würde mich gut vorbereiten und dabei die Hilfe des Tierheims/der Nothilfe in Anspruch nehmen.

    Naja, deshalb halte ich ein wenig die Augen offen und schaue regelmäßig bei den Tierheimen hier in einem 30km Radius vorbei. Mehr geht leider nicht, da wir kein Auto haben. Rattennothilfen gibt es hier leider gar nicht, lediglich eine Vermittlungs-Seite auf Facebook für unsere Region, die immer leer ist (PLZ: 76131).

    Habt ihr eventuell Erfahrungen mit Nothilfen und wurden schon mal Tiere zu euch transportiert? In diesem Falle könnten wir, wenn es soweit ist, auch Tieren von der Nagervermittlung Stuttgart oder aus einer richtigen Rattennothilfe ein Zuhause schenken.

    Ich denke schon, dass es immer unterschiedlich ist und man sowieso nachfragen muss. Aber vielleicht kann mir jemand eine grundsätzliche Einschätzung geben, wie das handgehabt wird.

    Danke schonmal!

    Für alle weiteren Leser - ich würde mich weiterhin über Rückmeldung und Quellen freuen, weil ich Übergewicht und die bis hin zu grausamen Konsequenzen dessen bei meinen Ratten nicht möchte. Auf der anderen Seite will ich ihren Stoffwechsel berücksichtigen und auch dort nichts falsch machen.

    War Hausratten ein falscher Begriff? Danke. Ich finde es ehrlich trotzdem komisch, dass du dich bei meinen Rückmeldungen daran aufhängst und auf einem Standpunkt beharrst statt auf irgendeinen Inhalt einzugehen.

    Ich bin nicht beratungsresistent und schon zu dem Schluss gekommen, dass so lange Fastzeiten wie ich sie gesetzt habe kritische Folgen haben können. Entsprechend habe ich geschrieben, dass ich zwischendurch kleine Mengen Futter bieten möchte (sollte es ja tun, da sie wie gesagt nach der Mahlzeit kein großes Interesse an Trockenfutter haben). Hast du wahrscheinlich überlesen. Ich denke immernoch drüber nach, ob mir alternative Lösungen einfallen die weder schwarz oder weis sind, da man solche Befunde (siehe Quelle) meines Erachtens als Tierliebhaber nicht ignorieren sollte. Könnte auch sarkastisch werden, verstehe aber nicht inwiefern das hilft.


    Habt ihr die Quelle ignoriert? So schnell konnte ich die zumindest nicht lesen bzw. gar in die Hand bekommen. Wenn ihr euch nicht damit befassen wollt, ist das vollkommen in Ordnung und eure Entscheidung.

    Ist zwar schon etwas länger her, aber darauf würde ich gerne eingehen. Laborratten sind kein Vergleich zu Farbratten. Sie mögen eine fast identische Biologie haben, aber sind zu unterschiedlichen Grade domestiziert und werden auf verschiedene Merkmale gezüchtet. Ratten haben unter Laborbedingungen eine ohnehin schon verfälschte Lebenserwartung, da sie ihrem natürlichen Verhalten nicht nachgehen können und auf bestimmte Anfälligkeiten gezüchtet wurden. Ich finde die Quelle(n) daher nicht geeignet, um Rückschlüsse auf Haustiere zu ziehen. Besser ist es da, sich ein paar wissenschaftliche Dokumentation über das natürliche Verhalten von Hausratten zum Vergleich heranzuziehen. Diese sind zwar auch keine Farbratten, üben aber natürliches Verhalten aus. Die sind stundenlang auf Futtersuche und fressen in dieser Zeit keine größeren Mengen, das stimmt. Aber sie halten während der Futtersuche immer wieder inne, um kleine Mengen an Nahrung aufzunehmen.

    Außerdem haben sie während ihrer Ruheperioden immer Futter zur Verfügung, da sie es in ihren Bauten bunkern und immer einen Vorrat haben.

    Nur so viel dazu.

    So, dann versuch ich mal mein Glück. Da wir unseren aktuellen Käfig erst seit ein paar Tagen haben, ist er (meiner Meinung nach) noch relativ leer und könnte ein paar mehr Stoffelemente vertragen.

    Außerdem haben wir in die unterste Etage bisher noch keine vierte Volletage eingebaut (sie haben im Moment also nur drei Volletagen). Unsere Ratten sind knapp 5 Monate alt und noch sehr aktiv, also könnte man den ungenutzten Platz ganz unten bestimmt auch mit tollen Klettermöglichkeiten ergänzen (Äste, Spielturm, etc.?). Alternativ würden wir genau wie oben eine weitere Volletage einbauen und mehr Kuschelmöglichkeiten anbieten. Erfahrungsgemäß schlafen sie unten aber nicht.

    Was uns bisher super gefällt: Die lachsfarbenen Tontunnel sind super zu reinigen und sehr beliebt, um sich bei heißen Temperaturen abzukühlen oder zu dösen. Ich würde gerne ganz unten auch mit Keramik, Ton oder Hartplastik arbeiten :) (Kletterturm o.Ä.?).

    Über Ideen für die unterste Etage würde ich mich freuen, wäre ja blöd, den Platz zu verschwenden. Vielleicht hat jemand auch ein paar Anregungen für Hängematten, Kuschelnester, etc. für oben? Selbstbasteln würde ich sehr gerne.

    Apropos: Unsere Mädels jagen sehr gerne durch den Käfig. Ich möchte den Boden in den oberen Etagen also nicht weiter zustellen sondern eher mit Dingen zum "Reinhängen" arbeiten.

    Oberste Etage (Häuschen mit zwei Eingängen, zwei Sputniks, Hängebrücke, Tontunnel)

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    Zweite Etage von oben

    (Häuschen mit zwei Eingängen, Keramikbaumstamm, Tontunnel, Klo)

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    Unterer Teil (oben)

    (Hartplastik-Röhre, Keramikkatze)

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    Unterer Teil (unten)

    (Häuschen mit einem großen Eingang, Sputnik, Klo)

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    Ds stimme ich xharuhix zu. Vielleicht startest du mal mit einem Futter, das schon alles enthält und wozu es hier im Forum auch gute Erfahrungswerte gibt (die oben genannten). Das mit dem Brokkoli ist ein guter Punkt, unsere haben wir wochenweise daran gewöhnt. Vieles Gemüse (wie z.B. Brokkoli) wird als "für Ratten verträglich" gelistet, sollte jedoch nur sehr langsam eingeführt werden.

    Deine Ratten sind noch keine Senioren und sollten recht schnell abnehmen, wenn du ihr Aktivitätslevel steigert und ihre Ernährung auf artgerechte Weise anpasst.

    Halli hallo,

    wir suchen für zwei Tage eine Betreuung für unsere drei Mädels. Sie sind fünf Monate alt und nehmen im Moment keine Medikamente oder Ähnliches. Sie sind erst seit circa 3,5 Wochen bei uns und noch recht scheu, bissig oder verängstigt ist aber keine.

    Wichtig wäre uns einfach das Füttern morgens und abends, sowie die Kloecken einmal täglich.

    Da der Umzug noch einigermaßen frisch ist und sie bei uns das erste Mal in ihrem Leben Auslauf bekommen haben, wäre es uns noch unlieb, den Auslauf einer für sie fremden Person zu überlassen. Das bedeutet, dass die Kleinen leider zwei Abende in Folge auf den Auslauf verzichten müssten.

    Wir würden uns sehr freuen, wenn sich jemand für unsere Mädels findet, da wir sie ungern an unerfahrene Hände abgeben.

    Über eine Nachricht würde ich mich freuen :)

    Also zum Futter: „Ein bisschen Eiweis“ wäre mir zu vage. Es gibt gute Angaben zum idealen Nährstoffgehalt in Rattenfutter, die liegen ungefähr bei 12% Rohprotein und 5% Fett (Meine Quelle: https://herz-fuer-tiere.de/haustiere/klei…rung-von-ratten).

    Ich würde dir also empfehlen im Internet oder Laden nach einem Produkt zu suchen, das ungefähr in diesem Bereich liegt und keine Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker und vor allem keinen Zucker in jeglicher Form (Glucose, Fructose, Maltodextrin,...) enthält. Diese Prozentangaben sollten auf der Rückseite angegeben sein.

    Es werden auch hier im Forum zwei Futter empfohlen, das sind „Rattima“ und „SSSR“. Dazu kann ich dir leider nichts sagen, da ich keines davon verfüttere.

    Selbstmischen geht auch, aber damit kenne ich mich ebenfalls nicht aus. Da müsstest du dich vorher gut informieren.

    Eine Futterumstellung sollte eher schrittweise gemacht werden, sonst kommt es eben schnell zu Durchfall und anderen Beschwerden. Das heißt, das neue Futter erst mal in kleinen, ergänzenden Portionen verfüttern und dann den Anteil steigern.

    Deine Gemüseangaben sind sehr groß. Ich würde dir eher empfehlen, ihnen täglich (!) Grünfutter zur Verfügung zu stellen, dafür aber nur in kleinen Mengen. Also keine 1/3 Gurke, sondern vllt. eine dicke Scheibe für beide und ein wenig Salat. Wenn die beiden vorher kein Frischfutter bekommen haben, kann der Durchfall übrigens auch gut daher kommen. Deswegen füttert man neues Gemüse gewöhnlich in kleinen Schritten und führt nach und nach neue Dinge ein. Belasse es doch erst mal beim Salat und der Gurke in kleineren Mengen und schau, wie sich der Kot entwickelt, bevor du weitermachst.

    Nudeln und Brot gibt es bei uns nur sehr selten. Nudeln ungesalzen und bissfest (ca. eine halbe Nudel pro Nase, alle 2-3 Wochen) und Brot nur, wenn es schon härter ist (bei uns Bio Dinkel-Vollkorn, fingernagelgroßed Stück pro Nase, alternativ zur Nudel, also nicht ergänzend). Das sind beides Leckerlis, die sehr viele Kohlenhydrate enthalten und eigentlich nicht für eine Rattendiät geeignet sind.

    Den Kleinen würde ich Nudeln o.Ä. so verfüttern, wie oben beschrieben. Ich habe außerdem gelesen, dass man Rattenbabys ab der Aufnahme von festem Futter dasselbe füttern soll, wie den Erwachsenen (ohne Diät) auch.

    Brokkoli gibt's bei uns immer mal wieder, meistens zum Salat oder als Salatersatz.

    Wir halten unsere Mädels auch noch nicht lange, wenn etwas falsch ist oder fehlt, werden die "Alttiere" hier im Forum das mit Sicherheit ergänzen.

    Unsere Lieblinge ziehen am Freitag in ihren neuen Käfig und jetzt frage ich mich, wie man so einen Umzug am angenehmsten gestaltet 🤔 Ich dachte daran, abends beim Auslauf quasi die Auslaufabsperrung an einer Stelle zu öffnen und den Savic ranzuschieben (hat ja Rollen), sodass sie ihn von selbst erkunden und ich dann nur die Tür hinter ihnen zumache. Ich würde dann um den Savic herum dicht machen, damit sie nicht unten durch laufen. Aber ist das nicht irgendwie fies und total stressig, wenn ich dadurch:

    1. ihren Auslauf quasi ausfallen lassen und durch die Erkundungstour des neuen Käfigs ersetze und

    2. ihnen die Möglichkeit nehme, nach dem Erkunden wieder in den heimeligen alten Käfig zurückzukehren

    Ich persönlich denke, dass die Erkundung des neuen Käfigs für genug Aufregung sorgt und es vielleicht sogar clever ist, mit ihnen umzuziehen, bevor sie sich im Auslauf auspowern konnten. Spannend ist der Abend ja dann trotzdem für sie. Und tagsüber will ich sie nicht umsiedeln...

    Wie habt ihr solche Umzüge bisher gestaltet?

    Ich dachte außerdem daran, schon über den Tag verteilt Einrichtung zu klauen und im neuen Käfig unterzubringen, sodass sie abends, wenn es Auslauf gibt, nur noch ihr Schlafhäuschen, Futter und Wasser im alten Käfig haben und im neuen Käfig die alte Einrichtung gemischt mit der neuen wartet.

    Was sagt ihr?

    Vier Quadratmeter finde ich völlig in Ordnung, meine haben auch nicht mehr.

    Alternativ könntet ihr vielleicht um die Heizung herum eine Absperrung bauen? Also, in einiger Entfernung zur Heizung natürlich? Oder vielleicht einfach den Spalt unten mit Gitter versperren (Kaninchendraht?)

    Eine Absperrung um die Heizung müsste ja recht hoch sein für die Süßen und würde dementsprechend verhindern, dass sich im Winter Wärme ausbreiten kann. Aber Kaninchendraht klingt gut, vielleicht finden wir sowas. Die Heizung zu sichern ist ja auch gut, falls sie doch mal ausbrechen😂 Und wegen den 4qm, da bin ich ja beruhigt. Dann lassen wir es fürs erste mal so 😊

    Hallöchen,

    Unseren Mädels konnten wir jetzt leider doch nicht langfristig Freilauf im ganzen Zimmer anbieten. Wir haben eine Gefahrenquelle partout übersehen. Unsere Gasheizung hat eigentlich gar keine sichtbaren Öffnungen und ist aus stabilem Blech, nur leider ist sie von unten über einen Spalt für die Ratten zugänglich. In der Heizung selbst ist es natürlich sau gefährlich für die Knödel, da sind Kabel und alles mögliche. Der Spalt ist so knapp über dem Boden, dass man ihn nur ertasten kann und wir ihn eben nicht bemerkt haben. Jetzt ist unsere kleinste da vor kurzem reingeklettert, als sie sich erschreckt hat, und 5 Stunden nicht mehr hervorgekommen, auch nicht für Leckerlis. Hatte wohl ne riesen Panik. Wir dachten erst, sie steckt fest, aber öffnen kann man die Heizung nicht einfach so. Am Ende des Tages ist sie wieder selbst in den Käfig gelaufen, aber witzig war das nicht. Wir können die Heizung leider nicht einfach abkleben oder den Spalt stopfen, weil das einen Wärmestau verursachen würde und der da bestimmt nicht ohne Grund ist. Wir müssten also einen Heizungsinstallateur bestellen, um die Heizung sachgemäß abzudichten.

    Abgesehen davon ist das Zimmer einfach zu groß, um alle im Blick zu behalten und zur Not zu greifen, was das letzte Mal sehr stressig war.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Wir nutzen jetzt eine Auslauf-Absperrung aus Pressspahn und die Mädels haben nur noch 4qm im Auslauf. Geht das klar oder ist das ein Problem? Wir haben versucht, zum Ausgleich mehr Klettermöglichkeiten, Tunnel und Verstecke anzubieten. Habe aber trotzdem ein schlechtes Gewissen... Der Schock sitzt nur ziemlich tief, seit wir fünf Stunden lang darum gebangt haben, dass unsere Emma nicht in der Heizung einen Schlag kriegt.

    Ich entschuldige mich für die vielen Fragen, aber ich will nichts falschmachen🙃 Hier also der Stand:

    Beim gestrigen Auslauf sind alle drei Mädels sofort angelaufen gekommen und haben im Eiltempo das gesamte Zimmer erkundet. 13 qm! Sie sind auf dem Bett rumgeturnt, über das ich zum Glück eine dünne Decke geworfen habe, haben den Sitzsack wie einen riesigen Berg erobert und sind alle vier Zimmerwände abgelaufen. Ganze 1 und halb Stunden gab es keine Pause, sie haben sich nur hin und wieder erkundigt, ob ich noch an der gleichen Stelle sitze. Am Ende sind alle wieder gemütlich in den Käfig gelaufen, haben Salat gefuttert und sind Schlafen gegangen.

    Nach nur knapp 10 Tagen haben alle drei ihre Scheu vor mir verloren (bei meinem Freund dauerts wohl noch, der ist fast 2 Meter groß und sehr zappelig) und sind ständig am Rumhüpfen. Nach ihrem Ausflug gestern Abend haben sie nachts übrigens gar keinen hörbaren Radau mehr gemacht. Die Geräusche im Schlafzimmer stören uns zwar nicht, da wir mit ein bisschen Background-Action eh schneller einschlafen, aber es war schön zu wissen, dass sie ausgepowert sind.

    Eine Sache gibt es nur, die mich beschäftigt. Wie bekomme ich sie denn alle wieder gleichzeitig ins Gehege? Gestern Abend waren es ja nur ein und halb Stunden, aber was, wenn sie mal die ganze Nacht Freilauf-Party wollen? Ich habe es eigentlich so lösen wollen, dass wir draußen kein Fressen anbieten, sondern nur Wasser und sie so irgendwann wieder rein müssen. Aber ich habe gar nicht daran gedacht, dass sie vielleicht nie alle gleichzeitig zum Fressen zurück gehen. Und das Zimmer ist so groß, wenn ich Leckerlis ins Gehege lege, kriegt das nicht jede mit und sie sind eh viel zu aufgeregt, um auf mich zu achten.

    Trabo erscheint mir unsinnig, weil sie sich noch nicht greifen lassen, bzw. nur sehr ungern und ich sie nicht einfangen kann und will, nur um sie zur offenen Rampe zu tragen. Gibt es da einen Trick, wie man sie darauf trainieren kann, von selbst in den Käfig zu gehen?

    Hallöchen,

    unsere drei neuen Rattenmädchen fühlen sich im Käfig pudelwohl und sind die ganze Zeit am Rumhüpfen und Spielen. Obwohl sie am Anfang sehr schreckhaft waren, schlafen sie mittlerweile sogar mitten auf den Hängebrücken, obwohl wir im Zimmer rumwuseln.

    Sie stehen total auf Joghurt Mehlwürmer und Lachscreme. Das sind aber natürlich alles Leckerlis und vor allem der Joghurt (laktosefrei und Bio) ist ja nun wirklich nichts für jeden Tag, das vertragen sie sich einfach nicht so gut. Sie bekommen von uns ein Futter aus dem Fachhandel ohne Zucker oder andere Zusätze mit 5% Fett und 16% Rohprotein. Morgens gibt es die eine Hälfte und abends die andere, außerdem einen "Salat" aus Gemüse. Meistens ist das Gurke, Karotte, Chinakohl, Brokkoli und Kräuter. Manchmal auch Paprika. In der Futtermischung sind ganze Mehlwürmer drin, aber nur wenige (siehe Fett- und Proteinanteil).

    Für die Gewöhnung an die Hand und an den Freilauf benutzen wir jeden Tag ein wenig Lachspaste oder einen extra Mehlwurm, einmal auch Joghurt. Die Kleinen sind mit ihren 4 Monaten Recht schlank und haben die typische Birnenform (eine sehr schmale Birne 😂). Macht es Sinn, ihr Vertrauen mit Leckerlis zu gewinnen oder fördert man dadurch frühes Übergewicht, Diabetes, o.Ä.? Wir geben nur Leckerlis, die keinen Zucker enthalten, aber vielleicht gewöhnen sie sich ja zu sehr daran. Das Trockenfutter und ihr Salat wird nicht liegengelassen, ist aber nie ganz leer. Das soll ja auch so. Nur frage ich mich, ob es gesund für sie ist, ständig zu "snacken". Würde mich über eine Antwort freuen :)

    Update: Die Tipps für den Käfig haben wir umgesetzt und dabei das Freigang Problem gleich mitgelöst. Die unterste Etage haben wir mit Volierendraht ausgestattet und eine selbstgebaute Holzklappe eingebaut, aus der sie jetzt auf Bodenhöhe herauslaufen können, wenn sie offen ist. Das Hanf-Einstreu musste dafür leider raus (die haben einfach super gerne rumgebuddelt), Fleecedecken wie wir sie in den oberen Stockwerken haben wurden aber sehr gut angenommen. Sie haben noch ein paar zerschnittene Baumwollshirts und Küchentücher als Nistmaterial dazu bekommen. Mal schauen, ob sie mit Boden auf Augenhöhe eher raus wollen. Gestern (als noch nicht umgebaut war) hat unsere größte (Lotte) aber kurz den Käfig komplett verlassen und sich in der kuscheligen Katzenhöhle umgeschaut, die wir als Versteckmöglichkeit im Zimmer in die Käfigecke gestellt haben :)

    Also ich war hier im Kreis Karlsruhe in vier (!) verschiedenen Tierheimen (Ettlingen, Karlsruhe, Pforzheim, Bretten) und habe hier im Ratteneck bei Vermittlung geschaut. Es gab kein einziges Tier in einem 30 Kilometerradius, uns wurden sogar Degus und Mäuse als „Alternative“ angeboten. Wir haben kein Auto und wären zwar gerne auch eine längere Strecke gefahren, aber eine Öffi-Reise von zwei Stunden plus geht gar nicht für die Tiere. Die Züchterin hatte handzahme Tiere mit schön glänzendem Fell und klaren Augen, das war und hundert Mal lieber als ein Zoogeschäft mit Massenzucht. Es war das beste, was wir machen konnten

    Okay, danke für die Antworten. Einen neuen Käfig kaufen wir sicher nicht, aber die unteren Plexiglaswände sind herausnehmbar und wir werden sie durch Volierendraht ersetzen. Wir hatten staubarmes Hanfeinstreu, das jetzt ein paar Fleecetüchern, Cewa und Zeitungen weichen muss :) Mehrere hundert Euro extra muss man nicht ausgeben, nur um eine Verbesserung vorzunehmen, die man easy selbst umsetzen kann. Der Käfig ist ja auch ansonsten gut geeignet.

    Die Ratschläge bezüglich des Freigangs waren sehr hilfreich! Wir haben mal einige Versteckmöglichkeiten in die Zimmerecke gestellt und warten jetzt einfach. Der Käfig geht jeden Abend um die selbe Zeit auf und sie trauen sich immer Mal wieder etwas weiter heraus, auch wenn sie nach wie vor viel lieber auf meine Schulter krabbeln und von dort aus schnuppern, als zu erkunden 😂

    Halli hallo,

    mein Partner und ich haben seit vier Tagen 3 Rattendamen, alle aus einem Wurf und 4 Monate alt. Wir haben die Mädels von einer Züchterin und der Transport hat super geklappt. Hier angekommen haben wir sie uns Gehege gesetzt und nach anfänglicher Schüchternheit haben sie es sich richtig gemütlich gemacht und toben jeden Abend ganz wild. Wir haben ein Nagarium aus der Zoohandlung mit 105cm Länge und 60cm Breite mit einem Freigehege für Kaninchen nach oben erweitert, sodass die Kleinen eine Höhe von ca. 150cm mit 4 Ebenen zur Verfügung haben. Unterste Etage ist eine Glaswanne, die relativ hoch mit Einstreu gefüllt ist und drei große Häuschen, sowie ihre auserkorene Kloecke beinhaltet. Außerdem einen Holzstamm und zwei Tontunnel. In der mittleren Etage gibt es zwei Futternäpfe, zwei Trinknäpfe und Kontaktmöglichkeiten durch Gittertüren. Ganz oben ist eine Art Spielplatz mit einem weiteren Häuschen, Hängebrücken, Stoffe, etc.

    Nun ist es so:

    Wir öffnen jeden Abend für mindestens zwei Stunden die Käfigtür und unsere Ladies könnten selbständig über ein Treppchen herausklettern. Sie haben theoretisch Freilauf im gesamten Schlafzimmer, das komplett rattensicher ist, sehr groß und außerdem Versteckmöglichkeiten bietet. Sie kommen aber nur an die Käfigtür, wenn wir direkt davorsitzen und auch dann nur zu uns. Das Treppchen gehen sie nie komplett runter, erst recht nicht, wenn wir weiter weg sitzen. Handscheu sind sie nicht, heute ist mir eine sogar beim Kloecken-Saubermachen auf die Schulter geklettert.

    Ich verstehe nicht, wie ich ihnen helfen könnte, sich raus zu trauen. Wir wollen sie nicht raussetzen, weil sie den Weg einmal selbst gehen müssen, um wieder zurück zu finden. Eine Einfangaktion wäre blöd in dem großen Zimmer und sie sollen selbst entscheiden, wie lange sie Freigang wollen.

    Was kann ich tun, um ihnen die Angst zu nehmen?