Huhu!
In der Hoffnung, dass ich nicht mehr aktualisieren muss, reihe ich mich nun auch ein.
Rudelgröße:
Beginn 2012: 5
Ende 2012: auch 5, aber Andere
Todesfälle:
3
- Lulu (ca. 1,5 Jahre alt), von der wir es nicht erwartet hätten; sie verschluckte sich, hatte eine riesige Entzündung im Hals und musste nach 3 Tagen hartem (und teurem) Kampf erlöst werden - am 21. April
- Kisu (2 Jahre und 7,5 Monate alt) am 3. Juni, als ihr zweiter Tumor (Hinterleib) aufging; im Notdienst erlöst
- Finchen (2 Jahre und 8 Monate alt) am 27. Juli, erlöst weil ihr 4. Tumor zu groß wurde und sie allgemein sehr abbaute
Neuzugänge:
3
- Im Juli Pico und Kira; Danny hat ihre Schwester
- Im September Alice aus dem Dillenburger TH
Vermittlungen:
Keine, dafür 3 Notfallnasen aufgenommen
Integrationen:
2
- Pico und Kira zu Bibi, Quickie und Finchen. Leider erlebte Finchen den Einzug der Kleinen in den großen Käfig nicht mehr. Lief alles glatt, kaum Probleme, keine heftigen Beißereien oder gar Blut.
- Alice dann zu Bibi, Quickie, Pico und Kira. Unter den "Babys" gab es kaum Probleme (halt die üblichen Kämpfchen unter Jungspunden). Quickie kommt mittlerweile mit jedem zurecht, verwies Alice nur wenige Male auf ihren Platz. Bibi dagegen jagt Alice regelmäßig durch den Käfig - aber nachts schlafen alle 5 auf einem Haufen.
Neuanschaffungen:
Das Übliche: Futter, Häuser, Hängematten, Spielzeug und Leckerlis (auch Knabbersachen)
Nageschäden:
Glücklicherweise nichts wichtiges. Natürlich die rattige Einrichtung im Käfig und Auslauf, ein paar Pullis und T-Shirts (aber das zählt eigentlich auch zu Rattensachen, da wir immer extra Rattenkleidung anziehen zuhause). Außerdem mussten einige Geldscheine, Rechnungen, Zeitungen, Werbeprospekte und Filterhülsen leiden, die zur rattigen Bespaßung immer mal wieder rumliegen (die Geldscheine waren aber ein Versehen!!!).
OP´s:
5
- Im Januar Finchen´s erste Tumor-OP; es lief alles glatt.
- Im Februar Finchen´s zweite Tumor-OP; diesmal öffnete sie sich die Naht und wir mussten Spülen;
außerdem zeitgleich Kisu´s erste Tumor-OP; bei ihr lief auch alles glatt.
- Im Juni Finchen´s dritte Tumor-OP; diesmal zog sie sich gleich wieder alles raus und wurde kurzerhand in einen Verband gesteckt. Danach war alles gut.
- Im November Bibi´s erste Tumor-OP; alles prima und Bibi um 10 Gramm leichter - die sie jetzt schon wieder doppelt drauf hat!
Narkosen sind nicht mitgerechnet, da hatten wir nämlich auch 2: Lulu, als die TA ihr in den Hals schaute; und Alice, als sie sich ihr Bein brach und die TA es versuchte, unblutig zu richten (was leider fehlschlug).
Sonstige Krankheiten:
- Wie schon erwähnt Lulu´s Verschlucken, was tödlich endete;
- Außerdem Alice´ Beinbruch, der nicht gerichtet werden konnte und selbst eine OP keine Erfolgschancen gehabt hätte, die das Risiko wettgemacht hätten; heute springt Alice wieder prima rum, man sieht eigentlich gar nichts mehr;
- und naja, so die üblichen Atemwegsproblemchen: leichte Geräusche bei Quickie; Kira machte uns anfangs Sorgen, weil sie viel nieste, was aber auch überstanden ist;
- Kisu hatte Hautprobleme, es wurde aber keine wirkliche Ursache gefunden;
- Kisu, Quickie und Finchen hatten altersbedingt Demodex-Milben (schwächeres Immunsystem);
- und durch die Inti mit Alice hatte die dicke Bibi mehrere Löcher im Pelz zu verzeichnen, die jeweils desinfiziert wurden und prima abheilten.
TA-Kosten:
Der härteste Punkt in dieser Liste, daher kommt er zum Schluß...
Satte 1.382,89 Euro! 
Wir waren jeden Monat mit mindestens einer Ratte beim TA. Nur im Dezember war ich noch nicht mit Ratte, sondern nur zum Tabletten abholen.
Unser Schnitt pro Monat: 115,24 Euro
Noch nie habe ich so viel Geld beim TA gelassen. Die OP´s und Narkosen haben ganz schön reingehauen.
Meine Eltern bezahlen für ihren Hund sogar weniger...
Fazit:
Ein turbulentes Jahr - bitte keine Wiederholung in den nächsten 20 Jahren!
Die Ratten, die wir kennenlernen durften, waren natürlich jeden Cent und jede Sekunde Zeit wert. Aber 3 Todesfälle, 5 OP´s und ein Beinbruch hinterlassen doch ihre Spuren an Nerven und Geldbeutel. Unsere TA freut´s sicher, sie konnte in diesem Jahr einiges über Ratten dazulernen.
Zum Jahresende beschehrt uns unsere Omi Quickie jeden Tag ein Geschenk, mit dem wir niemals gerechnet hätten: sie lebt, putzmunter, wenn auch ziemlich lahm auf dem Popo. Im Oktober wurde sie 3 Jahre alt; mein Freund kannte noch nie eine so alte Ratte.
Wir freuen uns nun auf Weihnachten, Sylvester und ein tolles neues Jahr, in dem uns Quickie sicher noch eine Weile abend begrüßen wird mit dem Blick: Wo bleibt mein Medizin-Babybrei?
Grüßlein, wunderschöne Weihnachten und einen rattigen Rutsch in´s neue Jahr!